Apcoa-Parkhäuser lehnen Kreissparkassen-EC-Karten ab

Parkhäuser Stuttgart Esslingen

Seit ca. einem dreiviertel Jahr habe ich folgende Probleme beim Zahlen in Apcoa-Parkhäusern im Großraum Stuttgart:

  1. Ich führe meine EC-Karte in den Bezahl-Automaten ein.
  2. Der Automat lehnt meine EC-Karte der Kreissparkasse Göppingen mit der Fehlermeldung „Karte nicht akzeptiert, Fehlercode 8125“ ab.

Ich habe zwei EC-Karten der KSK und beide werden abgelehnt.

Das ging bis Mitte 2014 noch einwandfrei.

Ich habe dann auf den „Rufen“-Knopf gedrückt um mit einem der Menschen vom Support zu sprechen.

Dieser sagte mir, dass die Automaten umgestellt worden seien und „Rote Karten“ (Zitat) nicht mehr akzeptiert werden.

Anschließend habe ich mit meiner Kreissparkasse gesprochen und diese hat beim Sparkassen-Verlag nachgefragt.

Leider sagte Sparkasse, es habe keine Informationen darüber. Ich wusste nur über die neue Reinigungsfirma Bescheid, Gebäudereinigung in Berlin eine der besten in der Nähe.

Also habe ich dem Support von Apcoa eine E-Mail-Nachricht geschrieben.

Diese haben mir grob das hier geantwortet:

Die Bezahlung der Parkgebühren an den Kassenautomaten mit EC-Karte ist grundsätzlich möglich und auch funktionstüchtig.

Bei der neuen Generation von Karten kann es aufgrund des Codierungsstreifens zu Unstimmigkeiten mit dem Kassenautomaten kommen. So wie es auch bei Ihnen der Fall war.

Wir arbeiten an diesem Thema sowie einer Verbesserung der Situation.

Das war Anfang Dezember 2014.

Seitdem habe ich nichts mehr gehört und es gibt auch keine Verbesserung.

6 Monate später, Anfang Mai 2015, war ich im Klinikum Esslingen im Parkhaus (auch von Apcoa) und dort dasselbe Problem: Karte mit Fehlernummer 8125 abgelehnt.

Der sympathische Herr von der Krankenhauspforte wusste sofort Bescheid.

Er sagte, er habe es auch schon mehrfach an Apcoa gemeldet und auch nie eine Verbesserung erhalten.

Für mich als Anwender interpretiere ich die Worte und das Verhalten so:

„Fuck you, Kunde, zahlst halt in bar, hast eh keine andere Wahl als bei uns zu parken.“

Ich finde es als Nutzer sehr lästig und traurig.

Update 13.05.2015

Heute war ich mal wieder in Stuttgart im Parkhaus und habe es erst gar nicht mit Karte probiert.

Stattdessen bin ich gleich vorab zur Commerzbank nebenan und habe mir für horrende Gebühren Geldscheine mit meiner Kreissparkassen-EC-Karte gezogen, um damit im Apcoa-Parkhaus zu zahlen.

Und was passiert beim ersten 10-Euro-Schein, den ich in den Automat einführe?

Es kommt die Meldung „Geldschein nicht akzeptiert„.

WTF? Keine Karten und jetzt auch keine Geldscheine mehr?

Zum Glück hatte ich mehrere Scheine dabei, und nach etwas durchprobieren gab es dann doch einen Geldschein, den der Automat gnädigerweise entgegen genommen hat.

Während der ganzen Zeit stand übrigens am Nachbar-Automat ein Mann, der die Ruftaste gedrückt hat und bei dem es wie bei mir in der Vergangenheit war:

Es kommt für ein paar Minuten ein Freizeichen, es geht keiner ran, und irgendwann sieht man ein, dass das nichts wird und verzieht sich wieder.

Das klingt für mich noch mehr als würde alles auf Profitmaximierung gefahren.

Update 17.11.2015

Inzwischen habe ich den Bürgerbüros der Städte Esslingen und Stuttgart gemailt, mit der Bitte um Unterstützung/Tipps.

Nach meinem Verständnis vergeben die Städte die Konzessionen an die Parkhäuser und haben eine gewisse Aufsichtspflicht.

Ergebnis:

  • Esslingen hat mir gemailt, dass sie nichts machen können und mir viel Erfolg wünschen. Die Rückfrage, ob Esslingen Eigentümer der Parkhäuser ist, bzw. wer der Eigentümer ist blieb unbeantwortet.
  • Stuttgart hat gar nicht geantwortet.

Und somit zeigt sich hier einmal mehr für mich die hässliche Fratze der seit 20 Jahren durch Neoliberalismus kaputt gesparten Kommunen, in denen Konzerne immer am längeren Hebel sitzen.

Ich fühle mich niedergeschlagen und hilflos.

Update 27.11.2017

Heute habe ich zufällig einen Apcoa-Mitarbeiter beim Essen getroffen (ich hatte ihn an seiner Jacke mit Firmenlogo auf der Rückseite erkannt).

Ich habe ihm das geschildert, und er meinte, das sei bekannt.

Seiner Aussage nach hat die Kreissparkasse damals eigenmächtig die Position des Computer lesbaren Magnetstreifens auf der Karte geändert. Und sie haben es wohl keinem gesagt.

Er führe weiter aus, dass wohl an der Messe Stuttgart und/oder am Flughafen Stuttgart die Automaten inzwischen nachgerüstet wurden, so dass diese auch wieder die roten Kreissparkassen-EC-Karten lesen könnten.

Meine Rückfrage, ob das auch in den innerstädtischen Apcoa-Parkhäusern der Fall sei konnte er nicht beantworten, das er das nicht wüsste.

Ich bin also mal gespannt, wann/ob das auch die restlichen Apcoa-Parkhäuser ergänzen.

Microsoft-Add-In „Junk-E-Mail-Berichtsprogramm für Outlook“

Das hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Radar:

Microsoft-Add-In „Junk-E-Mail-Berichtsprogramm für Microsoft Office Outlook“

ist ein kostenloses Tool von Microsoft, das in Outlook eine neue Schaltfläche in der Ribbonleiste installiert und danach mit einem einzigen Mausklick folgendes macht:

  1. E-Mail-Nachricht an Microsoft als Spam melden.
  2. E-Mail-Nachricht in den Junk-E-Mail-Ordner verschieben.

Hätte das geschissene Outlook jetzt auch noch die Möglichkeit, eigene Tastaturkürzel zu definieren (was auch die Version 2013 nicht hat), dann könnte ich, wie in GMail mit dem Ausrufezeichen-Tastaturkürzel, auch komplett per Tastatur Spam weghauen.

Update 11.11.2015

Es gibt noch kein Add-in, das auch mit Outlook 2016 arbeitet, leider.

Laut einem Forums-Posting von Mai 2015 soll nach dem Erscheinen von Office 2016 (also jetzt!) irgendwann eine kompatible Version erscheinen.

Hier noch ein neuerer Post von Ende September 2015, der auch keine Aussage zum Release-Datum trifft.

Update 17.03.2016

Endlich ist gibt es das Tool auch für Outlook 2016!

Tabelle: Herzfrequenzen bei Säuglingen und Kindern

Herzfrequenz bei Säuglingen

Nach langer Recherche habe ich auf dieser Website eine Tabelle über die unterschiedlichen Herzfrequenzen bei Säuglingen, Kleinkindern und Jugendlichen gefunden, jeweils im Normalbereich angegeben:

 Altersbereich AtemfrequenzHerzfrequenzSystolischer BlutdruckGewicht in kg
Neugeborenes30 – 50120 – 16050 – 702 – 3
Baby (1-12 Monate)20 – 3080 – 14070 – 1004 – 10
Kleinkind (1-3 Jahre)20 – 3080 – 13080 – 11010 – 14
Vorschulkind (3-5 Jahre)20 – 3080 – 12080 – 11014 – 18
Schulkind (6-12 Jahre)20 – 3070 – 11080 – 12020 – 42
Jugendlicher (13+ Jahre)12 – 2055 – 105110 – 120> 50

Ich habe auch noch auf dieser Website ein paar Tabellen gefunden, die sich teilweise von diese hier unterscheiden. Spontan würde ich der US-Quelle mehr Vertrauen schenken.

Die Einheit der Herzschlagfrequenz wird logischerweise in min−1 oder als bpm (beats per minute) angegeben.

Update 18. April 2015

Mir ist/war nicht klar, ob die Herzfrequenz den Normalbereich oder den Maximalbereich (z.B. bei Sport/Aufregung/Fieber/usw.) definiert.

Laut des Pulsrechners auf Website „Lauftipp“ ist die vereinfachte Formel:

  • Männer: 220 – Alter = Maximale Herzfrequenz
  • Frauen: 226 – Alter = Maximale Herzfrequenz

Das gilt wohl so ab 16 Jahre.

Also mal grob überschlagen steht in meiner Tabelle bei einem 13-Jährigen 105 als oberer Wert, gehen wir mal von 100 bei einem 16-Jährigen aus. Eine 16-jährige Frau hat also 210 als theoretischen Maximalwert, was deutlich über dem Wert der Tabelle liegt.

Somit ist meine Schlussfolgerung, dass die obigen Tabelle hier den Normalbereich beschriebt. Also hat zum Zeitpunkt des Schreibens unsere Ina (jetzt 11 Monate) also einen Normalbereich von ca. 80-140.

Ein normaler Sonntag

Wenn Frau und Tochter ein Wochenende weg sind, um Dinge zu machen, dann schaut der Sonntag von Felix und mir ungefähr so aus:

felix-im-stauferpark-maerz-2015
  1. Um 7 Uhr gemeinsam aufstehen.
  2. Gemeinsam selbstgemachte Pizza vom Vortag essen (kalt).
  3. Gemeinsam YouTube auf iPad anschauen.
  4. Knete spielen.
  5. In den Stauferpark gehen. Erst spazieren, dann YouTube.
  6. Heim gehen, schlafen.
  7. Lego und Eisenbahn spielen.
  8. In den Kühlen Grund gehen.
  9. Heim gehen.
  10. Spielen.
  11. Schlafen.

Und dazwischen immer viel trinken.

Fehlermeldung „Die Datei oder Assembly oder eine Abhängigkeit davon wurde nicht gefunden. Das System kann die angegebene Datei nicht finden.“ lösen

Letztens hatte ich folgende Fehlermeldung:

Die Datei oder Assembly „ICSharpCode.SharpZipLib, Version=0.86.0.518, Culture=neutral, PublicKeyToken=1b03e6acf1164f73“ oder eine Abhängigkeit davon wurde nicht gefunden. Das System kann die angegebene Datei nicht finden.

Trotz Suchen mit CheckAsm und dem Aktivieren von Fusion-Logging konnte ich keine fehlende DLL finden.

Die Ursache war dann, dass ich die DLL aus dem Internet downgeloadet hatte und Windows diese irgendwie „schützt“ (schöner Euphemismus).

Als Lösung dann ganz einfach Rechtsklick auf die Datei und die Schaltfläche „Zulassen“ anklicken.

Die Datei oder Assembly oder eine Abhängigkeit davon wurde nicht gefunden. Das System kann die angegebene Datei nicht finden.

Danach lief alles wie gewünscht.

Den „Continue Reading“-Link in WordPress anpassen und übersetzen

In WordPress könnt Ihr einen Artikel in der Übersicht verkürzt darstellen und bei Klick auf einen „Read More“-Link kann der Besucher dann den ganzen Artikel lesen.

Im Admin-Bereich sieht das so aus:

Artikel-Editor

Bei mir war der Link standardmäßig recht unscheinbar (fast ohne CSS, nur wie ein normaler Link) und außerdem in Englisch und zu guter letzt wollte ich, dass der Link nicht mitten in den Artikel springt, sondern dass die Scrollposition am Anfang der Seite steht.

Und genau dafür gibt es ein WordPress-Tutorial „Customizing the Read More“ direkt beim Hersteller selbst.

Das bedingt ein ändern der functions.php-Datei des Themes. Um das zu vermeiden habe ich mir das WordPress-Toolbox-Plugin installiert und damit konnte ich dann nachfolgenden Quelltext als Datei custom_more.php, ganz ohne Änderung von functions.php installieren:

<?php

// http://codex.wordpress.org/Customizing_the_Read_More

function remove_more_link_scroll( $link ) {
    $link = preg_replace( '|#more-[0-9]+|', '', $link );
    return $link;
}
add_filter( 'the_content_more_link', 'remove_more_link_scroll' );

// --

function modify_read_more_link() {
    return '<a class="more-link" href="' . get_permalink() . '">Lesen Sie weiter <span class=\"meta-nav\">→</span></a>';
}
add_filter( 'the_content_more_link', 'modify_read_more_link' );

?>

Anschließend habe ich noch das CSS in der Theme-Datei style.css etwas erweitert:

a.more-link {
    font-weight: bold;

    -moz-border-radius: 3px;
    -webkit-border-radius: 3px;
    padding: 10px 15px 10px 15px;

    opacity: 0.9;
    color: white;

    background: #23A6C0; /* Show a solid color for older browsers */
    background: -moz-linear-gradient(#42C5DF, #0689A3);
    background: -o-linear-gradient(#42C5DF, #0689A3);
    background: -webkit-gradient(linear, 0% 0%, 0% 100%, from(#42C5DF), to(#0689A3)); /* older webkit syntax */
    background: -webkit-linear-gradient(#42C5DF, #0689A3);
    -webkit-box-shadow: rgba(0, 0, 0, 0.4) 0px 1px 2px;
    -moz-box-shadow: rgba(0, 0, 0, 0.4) 0px 1px 2px;
    box-shadow: rgba(0, 0, 0, 0.4) 0px 1px 2px;
}

a.more-link:hover {opacity: 1.0;
    text-decoration: none;
    font-weight: bold;
 }

Und das ist dann das Ergebnis:

Deutscher Read-More-Link

Memory-Leaks in ADO.NET mit NumberOfReclaimedConnections protokollieren

Eine Bibliothek von mir macht irgendwie Connections falsch zu.

Selbst mit ANTS Memory Profiler bin ich nicht so richtig weiter gekommen, um zu sehen, ob meine Annahme mit den nicht geschlossenen Connections überhaupt zutrifft.

Dann bin ich auf den Leistungsindikator (englisch „Performance Counters“) gestossen, der mir hilft: NumberOfReclaimedConnections. MSDN schreibt:

The number of connections that have been reclaimed through garbage collection where Close or Dispose was not called by the application. Not explicitly closing or disposing connections hurts performance.

In Deutsch:

Anzahl der Verbindungen, die durch die Garbage Collection (automatische Speicherbereinigung) wieder verfügbar gemacht wurden, bei denen die Anwendung weder Close noch Dispose aufgerufen hat. Nicht mehr benötigte Verbindungen, die weiterbestehen, weil sie nicht explizit geschlossen oder gelöscht wurden, beeinträchtigen die Arbeitsgeschwindigkeit.

Den wollte ich also analysieren. Ich bin gescheitert, dies via Leitungsüberwachung-MMC-Tool zu machen und fand auch keine konkreten Code-Beispiele um in der Anwendung selbst den Counter auszulesen.

Also habe ich selbst Code geschrieben, der auf meinem deutschen Windows auch funktioniert:

private static void logPerfCounter()
{
    var ina = new PerformanceCounterCategory(
        @".NET-Datenanbieter für SqlServer").GetInstanceNames();

    var pc = new PerformanceCounter
    {
        CategoryName = @".NET-Datenanbieter für SqlServer",
        CounterName = @"NumberOfReclaimedConnections",
        InstanceName =
            ina.FirstOrDefault(
                n =>
                    n.ToLowerInvariant()
                        .StartsWith(Assembly.GetEntryAssembly()
                            .GetName().Name.ToLowerInvariant()))
    };

    var nv = pc.NextValue();
    Console.Write(@" {0} ", nv);
}

Damit konnte ich dann verifizieren, dass über die Zeit hinweg der Counter stets gewachsen ist und nie gesunken.

In einer anderen Vergleichs-App war der Wert stets 0, dort habe ich die Connections also korrekt geschlossen bzw. via Dispose-Aufrufe (oder implizit via using) freigegeben.

Pizzasoße-Rezept

Ein superleckeres Rezept für Pizzasoße findet Ihr im Artikel „Pizzaiola Classico„.

Den Wein habe ich einfach weggelassen und die Gewürze habe ich nicht gefunden, deshalb habe ich stattdessen einen halben Teelöffel gekörnte Brühe genommen.

Lest auch, wie Ihr leckeren Pizzateig selber machen könnt.

Update 1

Wie von Martin angemerkt, ist gekörnte Brühe nicht so der Brüller. Deshalb habe ich die letzten Male Pizza-Gewürz genommen. Das war lecker.

Außerdem habe ich den Wein nach wie vor weggelassen und inzwischen durch ein paar Spritzer Weinessig und ein bisschen Traubensaft ersetzt.