Schuhzunge mit Kabelbindern gegen verrutschen sichern

Immer wieder mal hatte und habe ich Schuhe, bei denen während des Gehens oder Laufens die Zunge (auch „Schuhlasche“ genannt) verrutscht.

Das ist immer recht unangenehm für mich. Deshalb habe ich vor Jahren schon einen so genannten „Lifehack“ für mich entdeckt/erfunden, den ich bisher so noch nirgendwo anders gesehen habe:

Die Schuhzunge wird mit Kabelbindern am Schuh-Rand befestigt.

Das Ganze jeweils nur auf einer Seite pro Schuh, so dass es den Schuh nicht verengt, und es auch keine Druckstellen beim Tragen gibt. Ich habe das hier als YouTube-Video mal dokumentiert:

Je nach Schuh wähle ich dann z. B. schwarze oder transparente Kabelbinder. Meistens sind die dann gar nicht zu sehen. Ich bin sehr stolz auf meine „Erfindung“ und habe sie deshalb hier dokumentiert.

Nachfolgend noch ein paar Bilder beim Fertigungsprozess.

Hoffe, es gefällt Euch so gut, dass Ihr es einmal nachmachen wollt 😊.

Hündin Jara, 2008-2022

Jara Keim, 2008-2022

„How lucky I am to have something that makes saying goodbye so hard.“

Winnie the Pooh (AA Milne)

Im Alter von rund 14 Jahren ist heute, 05.01.2022, ca. 15:50 Uhr unsere Hündin Jara gestorben.

Bis vor 3 Wochen war sie noch recht munter, dann gingen die roten Blutkörperchen massiv zurück, was wohl auf einen Tumor in der Milz hindeutete. Sie war die letzten Tage zusehends apathischer und ruhiger geworden, so dass meine Tierärztin und Ehefrau Jana schweren Herzens vorgeschlagen hat, sie einzuschläfern.

Ich glaube, das war genau die richtige Entscheidung.

Jara hatte ein geiles Leben, hatte keine ernsthaften Erkrankungen, war immer ein Quell der Freude für alle, die mit ihr zu tun hatten. Und hat jetzt mit 14 Jahren für eine Hündin ihrer Größe, auch schon ein hohes Alter erreicht.

Jara Keim, 2011

Hier gibt es noch mehr Bilder zu Jara.

Wir sind sehr traurig und gleichzeitig sehr dankbar für die tollen 14 Jahre mit ihr.

Ich hatte Jara 2008 aus dem Tierheim Ludwigsburg geholt, sie war ein Straßenhund aus Rumänien.

Jara war meine erste Hündin/Hund. Meine ursprüngliche Motivation war, dass ich nicht den ganzen Tag am Rechner im Büro fest klebe, sondern gezwungen bin, mehr raus zu gehen. Und weil ich schon lange einen Hund haben wollte. Jara war deshalb auch immer mit mir mit im Büro und hatte sogar eine eigene Webcam. Alle haben Jahre und ihre fröhliche Art geliebt. Die Kunden, die zu uns kamen, und auch die anderen Büro-Mieter in unserem Bürogebäude im Stauferpark Göppingen.

In den folgenden Jahren habe ich viel über Hunde lernen dürfen, meine heutige Ehefrau Jana dank Jara kennen gelernt, und insgesamt sehr viel Positives, Spannendes und Aufregendes erlebt. Danke!

Mach’s gut, Süße ♥

(Dieser Artikel in Englisch)

Ergänzung 14.01.2022

Danke an Pierre für die liebevolle Betreuung bei der Einäscherung von Jara.

Elektromobilität-Forum

Als ich Anfang 2019 ganz im Tesla-Fieber war und damals kein technisch vernünftiges Forum gefunden habe, hatte ich unter „elemob.de“ eines mit Discourse selbst aufgebaut.

Jetzt, drei Jahre später, Anfang 2022, muss ich mir eingestehen, dass das inhaltlich nie abgehoben hat.

Aus diesem Grund stelle ich mein Forum mit sofortiger Wirkung ein.

Das aus meiner Sicht inhaltlich absolut hochwertigste deutschsprachige Forum „Tesla Fahrer und Freunde“ (TFF) läuft inzwischen auch mit Discourse und lässt sich somit auch hervorragend benutzen.

Bitte nutzt deshalb stattdessen gerne das TFF-Forum

Danke an alle Beitragenden zu meinem Forum!

Zwiebelsoße selber machen

Foto einer Pfanne mit Zwiebelringen

Als Vegetarier liebe ich kräftige Soßen. Seit ein paar Jahren bin ich Fan dieser Soße. Ich habe das Rezept für mich leicht abgewandelt.

Zutaten

  • 3 kleine Zwiebeln (gerne rote für die Farbe)
  • Etwas Olivenöl
  • 1 EL Mehl
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Tomatenmark
  • 2 TL dunkle Sojasoße
  • 2 EL Traubensaft und etwas Essig dazu (als Ersatz für Rotwein)
  • 0,5 TL Korianderpulver
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebeln schälen und klein schneiden (Ringe oder Würfel)
  2. In Olivenöl leicht anbraten (glasig oder leicht braun)
  3. Mit Mehl bestäuben, dann umrühren
  4. Weiter bei viel Umrühren hellbraun anbraten
  5. Gemüsebrühe aufgießen
  6. Sojasoße, Tomatenmark, Koriander, Traubensaft und Essig dazu geben
  7. Bei geringer Hitze leicht köcheln lassen, bis dickflüssig genug
  8. Ggf. noch mit Salz und Pfeffer würzen

Der (erfolgreiche) Google-AdWords-Heiratsantrag

2011 haben Jana und ich geheiratet. Das war ein toller Tag für mich, und hoffentlich auch für sie.

Dem vorausgegangen war mein, letztendlich erfolgreicher, Heiratsantrag. Und der ging so:

Auf irgendeiner Website habe ich mal gelesen, dass ein Web-/Grafik-Designer in den USA sich bei mehreren Agenturen beworben hat, indem er bei Google AdWords Keyword-Anzeigen auf die Namen der jeweiligen Inhaber dieser Agenturen geschaltet hatte.

Heißt der Agentur-Chef also z. B. „Jim Miller“, dann hatte der Bewerber eine Anzeige geschaltet, die immer dann erscheint, wenn jemand „Jim Miller“ in der Google-Suche eingegeben hat. Mutmaßlich waren das dann eben die Agentur-Chefs selber, wenn sie herausfinden wollten, was so über sie geschrieben wurde.

In dem Artikel stand, dass er erfolgreich war und tatsächlich mehrere Einladungen zu Job-Interviews und final wohl auch eine Zusage erhalten hatte.

Das war mein Ausgangspunkt. Das sollte doch auch für einen Heiratsantrag machbar sein.

Also habe ich eine kleine Seite gebastelt, auf der eine einfache Frage „Jana, willst Du mich heiraten?“ stand, und zwei Schaltflächen „Ja“ und „Nein“. Wenn jeweils eine angeklickt wurde, dann erhielt ich eine E-Mail mit der entsprechenden Antwort.

Damit nicht jeder einfach auf „Ja“ oder „Nein“ klicken konnte, habe ich vorgeschaltet noch eine kleine Frage gestellt, deren Antwort nur Jana und ich wussten. Erst bei korrekter Beantwortung ging’s dann weiter zu obiger Seite.

Anschließend musste ich nur noch eine Google-AdWords-Anzeige auf Janas damaligen Vor- und Nachnamen schalten und warten.

Ich glaube, ich habe immer wieder mal verbal dezente, verschlüsselte Hinweise hinterlassen, und nach ungefähr 6 Monaten warten meinerseits, hat Jana dann tatsächlich auf die Anzeige, und glücklicherweise auch auf „Ja“ geklickt.

Es gab noch ein paar Fallback-Möglichkeiten zum Heiratsantrag, die ich vorbereitet hatte, die dann zum Glück nicht benötigt wurden.

Ja, so war das damals, ich denke immer noch gerne an die Zeit zurück 😊

NFT verkaufen

Inzwischen ist auch bei mir der Begriff „NFT“ angekommen. Das sind digitale Kunstwerke, die über eine Krypto-Blockchain eindeutig verbucht sind.

NFTs können getauscht oder gegen Kryptowährungen verkauft werden. Ich habe das auch mal ausprobiert:

Hier meine Seite bei OpenSea.

Insgesamt vermutlich ein völliger Quatsch. Und zum Ausprobieren doch ganz witzig.

Wenn jetzt jemand ein Bild von mir kauft, dann bekomme ich Ethereum auf meine Ethereum-Wallet gutgeschrieben.

Eine Kurzanleitung habe ich aus diesem TikTok-Video.

ARDF-Fuchsjagd

Das war damals ein fantastisches Spiel, Mitte der 80er-Jahre auf dem Commodore C-64: „ARDF-Fuchsjagd„, das auf den Disketten (ggf. auch noch Kassetten) des Magazins „Input 64“ aus dem Heise-Verlag in Hannover kam.

Konkret ist es in der Ausgabe Juni 1985 erschienen (ich war damals 12 Jahre).

Aus Nostalgiegründen habe ich das vor kurzem mal mit dem Lösungsweg durchgespielt und aufgezeichnet:

Ist aus heutiger Sicht sehr schlicht und übersichtlich, damals hat es einen Höllen-Spaß gemacht, mich tagelang und wochenlang mit dem Spiel zu beschäftigen, zusammen mit meinem damaligen Kumpel Dean.