Felix fährt endlich Fahrrad!

Ich selbst konnte es mit drei Jahren. Mein Sohn Felix hat ein Fahrrad seit seinem vierten Geburtstag.

Und dieses Jahr im Mai 2017, an seinem fünften Geburtstag, hatte er immer noch keine große Lust, länger als 10 Meter wackelig zu rollen, bevor er das Fahrrad wütend und frustriert in die Ecke geworfen hat.

Doch dann, vor 2 Wochen, hat er gesehen, wie der 4-jährige Nachbarsjunge Noah zum ersten Mal auf dem Rad saß und bereits nach 5 Minuten munter und weitgehend fehlerfrei seine Runden gedreht hat.

Und dann hatte ich ihn bei seiner Ehre bzw. im Wettbewerb:

Am nächsten Tag habe ich ihm nochmals leicht angestachelt und gesagt, das Noah so toll und schnell fahren gelernt hat, bin mit Felix zu exakt derselben Stelle am Spielplatz gegangen und habe ihn losfahren lassen, mit leichter Hilfestellung.

Dann ging alles ganz schnell: Nach 10 bis 20 Runden wurde Felix zunehmend sicherer, ist auch mal andere Strecken gefahren, und seit dem ist er fast täglich unterwegs.

Heute sind wir das erste Mal eine kleine Papa-Sohn-Tour über die Felder geradelt, jeder mit dem eigenen Rad. Abgesehen von einem frustrierten Wutausbruch hat es uns beiden sehr viel Spaß gemacht.

Allzeit gute Fahrt, mein toller Sohn!

Unterwegs auf Deutschlands Fahrradwegen

Im Großen und Ganzen gilt Deutschland als fahrradfreundliches Land. Allerdings gibt es auf vielen Straßen sehr große Gefahren, die auf Radfahrer lauern. Die Radwege in den Städten sind zum Teil sehr gut ausgebaut. Wenn bisher noch nicht geschehen, dann steht dies in der Agenda von vielen Städten und Gemeinden für die kommenden Jahre. In den Großstädten kann man sich aber relativ sicher mit dem Fahrrad auf Radwegen und auch auf der Straße bewegen. Man unterscheidet in Deutschland im Übrigen zwischen Radwegen in den Städten bzw. auf den Verbindungswegen zwischen verschiedenen Ortschaften und Radwanderwegen. Hiermit werden Radwege bezeichnet, auf deren Strecke Sehenswürdigkeiten oder Aussichtspunkte per Rad erreicht werden können. Auch diese Radwanderwege verbinden Städte miteinander, sind teils mehrere hundert Kilometer lang. Wie zum Beispiel der Elberadweg. Dieser erstreckt sich über eine Strecke von 1.200 km und unterteilt sich in mehrere Abschnitte. Die meisten Nutzer radeln mit ihrem Elektro-Fahrrad von einer Stadt zur nächsten. Der Elberadweg verbindet die Großstädte Hamburg, Magdeburg und Dresden. Für die An-und Abreise müssen die Urlauber natürlich selbst sorgen. Es sei denn es handelt sich um eine organisierte Radreise. In diesem Fall würde der Veranstalter für die entsprechenden Transportmöglichkeiten für An-und Abreise sorgen.

Quer durchs Land

Außer den innenstädtischen Radwegen und den Radwanderwegen, die es im Norden der Republik ebenso gibt wie auch im Süden, im Osten und im Westen, gibt es noch den Europaradwanderweg R1. Dieser führt Calais aus bis nach St. Petersburg. Hierbei ist für die Radwanderer eine Strecke von 3.500 km zu überwinden. Auch Deutschland ist in den Europaradwanderweg R1 eingeschlossen. Hier wird vor allem das flachere Norddeutschland gestreift, wobei es aber auch ins Harzer Bergland geht. Dieses Streckennetz in Deutschland ist sehr gut ausgebaut und radfahrerfreundlich. Der R1 führt in Deutschland über separate Wege bzw. über abgelegene Forst- und asphaltierte Feldwege. Dass man hier Autos begegnet ist eher selten.