In den 80er-Jahren war ich im Mörike Gymnasium Göppingen auf der Schule. (25 Mädchen und 6 Jungs pro Klasse, das hat mich geprägt, ist aber eine andere Geschichte).
Deshalb lag es auch nahe, als wir, damals vielleicht so 12-13 Jahre, bei unseren unregelmäßigen Telefonstreichen eines Tages bei einer Telefonsexnummer anriefen und die Dame baten:
„Bitte kommen Sie ins Apostel-Hotel“.
Naiverweise dachten wir, das funktioniert halt so. Zum Glück wurden wir dann umgehend aufgeklärt:
„Hey Süßer, ich mach nur Telefonsex, keine Hausbesuche“.
Somit war das von da an auch ein für alle Mal geklärt.
Meine Hündin Jara trägt jetzt einen Socken, tierärztlich verordnet und montiert:
Grund: Jara hatte/hat Milben, und hat deshalb die Pfote wund geschleckt.
Sie bekommt jetzt regelmäßig eine Milbenkur (oder wie das heißt), um sie während der Heilungsphase vom Schlotzen abzuhalten, gab’s einen Socken verpasst:
Sie läuft noch ein Bisschen komisch:
Das wird schon wieder werden, sagt die Tierärztin.
Da es so windig war, kam mir das folgende Erlebnis aus meiner Grundschulzeit in den Sinn:
Der Schulweg
Während meiner Grundschulzeit (ca. 1980 bis 1984) habe ich in Gammelshausen gewohnt und bin in Dürnau in die Grundschule gegangen.
Der Schulweg war zirka einen Kilometer lang und führte ein Stück weit auch über freie Felder, ohne Bäume und Sträucher.
Nun war es oft so, dass es morgens windig war (zumindest in meiner Erinnerung; vermutlich war es in Wirklichkeit kaum windig).
Das Komische daran war, dass wir auf dem Hinweg morgens mit den Fahrrädern fast immer Gegenwind hatten. Im Gegenzug war beim Heimweg mittags nach Schulschluss dann auch fast immer so, dass wir wieder Gegenwind hatten.
Als hätte sich der Wind gegen uns verschworen; morgens Gegenwind, mittags Gegenwind. Das hat mich und meine Schulkollegen aus Gammelshausen oft geärgert. Wir dachten der Wind dreht im Laufe des Vormittags.
Vermutlich war der Wind in Wirklichkeit stets gleich geblieben und hat von der Seite geblasen, so dass wir nur das Gefühl hatten, dass er stets von vorne kam.
Ich werd’s wohl nie erfahren… 🙂
Ggf. hat ja jemand der hier mit liest Kinder die auch denselben Schulweg haben und kann das mal empirisch ermitteln.
Epilog
Einen Epilog gibt’s ned. Stattdessen hier ein Foto von der leckeren, selbstgemachten Soße die mir der Jonas vorher geschenkt hat:
Der Jonas ist passionierter Chili-Züchter und Soßenkocher und macht weltklasse Soßen. Vielen Dank dafür!