Ruinen-Geocaching

Ab und an begleite ich, neuerdings auch Jana, unsere geocachenden Freunde bei ihren Touren.

Gestern waren wir bei einem super-duper-tollen Geocache in Herrenberg. Eine völlig verlassene Fabrikhalle mitten in der Ortschaft.

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Das war völlig abgefahren, wie aus einem Doom-Actionspiel; ich habe jeden Moment Aliens aus einer Ecke erwartet.

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Es war teilweise wirklich sehr verfallen:

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Das aufregendste für mich war, dass ich rostige Leitern hochklettern musste/durfte/konnte und über rostige Stege laufen musste/durfte/konnte. Ich hatte Angst 🙂

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Und hier ganz oben, in 15 Meter Höhe (mindestens), das war ich:

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Am Ende war ich schmutzig vom ganzen Staub (der Raum zum Klettern war eine ehemalige Gießerei), aber wir haben fast alles gefunden.

Die Katzenfrau

Nettes „Feature“ am Rande: In der Cache-Beschreibung wurde schon auf eine Frau hingewiesen, die die Katzen in der Umgebung immer füttert. Wir haben sie sogar live erlebt:

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(Cool getarnt, wa?)

Und sie kümmert sich wirklich rührend um „ihre“ Viecher:

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Nur vom Feinsten, wa?

Freue mich schon auf die nächste Herausforderung.

Hund entlaufen, was tun?

Gestern hatten wir, meine Tierärztin Jana und ich, ein leider unschönes Erlebnis:

Janas Hunde Jonas und Jasper (zwei sog. „Whippets„) sind beim Spazierengehen abgehauen.

Um anderen, die irgendwann mal in einer ähnlichen Situation sind, ggf. einen Tipp zu geben, fasse ich nachfolgend die Erlebnisse zusammen.

(Spoiler: Es gibt ein Happy-End!)

Freitag, 20. November 2009, 16 Uhr

Jana ist mit den Hunden spazieren bei Altbach/Deizisau.

Kurz vor Ende waren die Hunde alleine auf dem Feld unterwegs, und hatten wohl plötzlich einen Hasen-Geruch in der Nase (obwohl kein Hase da war).

Wie der Blitz waren sie auf und davon, zuerst über die Wiese und dann im Wald verschwunden.

Jana hat zwei Stunden lang erfolglos gesucht und nichts gefunden. Wir haben die Suche dann zunächst abgebrochen, da es auch dunkel wurde und wir noch einen Termin hatten.

Freitag, 20. November 2009, 22:30 Uhr

Zurück vom Krimi-Dinner waren wir dann gemeinsam nochmals 2 Stunden im Wald und sind alles erfolglos abgelaufen.

Hier wiederum ein Abbruch der Suche um ca. 00:00 Uhr.

Samstag, 21. November 2009, 06:30 Uhr

Ich bin alleine erneut in den Wald und 2 Stunden lang abseits der Wege durchs Gestrüpp gezogen, ständig die Hunde gerufen, leider ebenfalls erfolglos.

Erneuter Abbruch der Suche.

Samstag, 21 November 2009, 08:30 Uhr

Zusammen mit Jana sind wir noch ein paar Wege abgelaufen, ebenfalls erfolglos.

Unterwegs habe ich (mit dem iPhone, logisch) recherchiert was das Internet bei entlaufenem Hund so empfiehlt.

Grob gesagt waren folgende Punkte für uns wichtig:

  • Polizei informieren (falls jemand Hunde findet/sieht).
  • Forstamt informieren (warum genau weiß ich ned).

Das haben wir dann so gemacht.

Beim Polizeirevier Esslingen habe ich eine nette Frau erreicht, die alles aufgenommen hat und weitergegeben hat (hoffentlich).

Beim Forstamt ging keiner ran.

Samstag, 21 November 2009, 09:00 Uhr

Janas Kollegin, die Elke, kam nach einem Anruf bei ihr freundlicherweise auch vorbei zum Suchen helfen. Elke (bzw. ihre Hündin) ist bei der Rettungshundestaffel und hat auch ihre Hündin dabei gehabt.

Wir haben nochmals die wahrscheinlichsten Stellen durchkämmt, in unmittelbarer Umgebung vom ursprünglichen Startplatz im Wald, abseits der Wege.

Aufgeteilt in 3 Gruppen (à eine Person) sind wir losgezogen.

Samstag, 21 November 2009, 09:30 Uhr

Anruf von Jana bei mir, dass Elke den Hund Jonas gefunden hat. Er kam aus einem dichten Tannenwald-Abschnitt.

Ich eile zurück zu den anderen. Auf dem Rückweg hat Jana dann noch den Jasper gefunden, er hatte sich mit dem Halsband/Flexi-Leine im Gestrüpp verfangen gehabt.

Samstag, 21 November 2009, 10:00 Uhr

Alle Hunde sind wieder vollzählig, beide quasi unverletzt.

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Wir zogen dann vollständig, mit 3 Personen und 4 Hunden, zurück zum Parkplatz.

Resümee

  • Ich bin bei meiner Suche ewig weit über Felder und durch den Wald gelaufen; was mich verwundert hat war, dass sich die Hunde dann doch relativ nahe, vielleicht 600 Meter vom Auto entfernt, aufgehalten haben.
  • Meiner Meinung nach hat es geholfen, dass wir mit zwei anderen Hunden zum Suchen waren; ggf. haben die entlaufenen Hunde auch durch die Anwesenheit von Artgenossen die Deckung aufgegeben.
  • Durchhalten und positiv denken hilft die Situation effektiv zu meistern. Heulen und jammern kann ich auch wenn wir die Hunde gefunden haben (tot oder lebendig), hilft aber beim Suchen selbst nicht weiter.

Epilog

Ein spannendes Erlebnis, mit nassen Socken und Schuhen, ging zum Glück positiv zu Ende.

Welche Konsequenzen die Hundehalterin aus der Aktion zieht weiß ich noch nicht, ich hoffe gute!

Jara in Action

Heute nur Hundebilder, ich hoffe die Frequenz ist noch erträglich.

Gestern waren wir mit Jana und ihren Hunden in Denkendorf. Dank Janas toller Kamera sind auch tolle Bilder entstanden. Drei davon nachfolgend.


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Hinweis: War schon leicht dunkel, deswegen sind die Bilder etwas in Mitleidenschaft gezogen.

Anekdoten – Das Geburtstagsgeschenk

Damals waren wir wohl so 10 oder 11 Jahre. Mein Nachbar und Kumpel Markus und ich. Wir haben viel zusammen gemacht, was Jungs in dem Alter halt so machen.

Markus hatte nur einen Fehler, und der kam immer dann zum Vorschein, wenn der Kalender sich auf meinen Geburtstag im März zubewegte:

Jedes Mal, wirklich jedes Mal, hat er sich so gefreut, dass er zu meiner Geburtstagsfeier eingeladen war, dass er mir unbedingt erzählen musste, was er mir schenkt.

Für mich als den Beschenkten war das natürlich doof. Ich wollte ein verpacktes Geschenk haben und eben nicht wissen, was wohl drin ist. Sonst ist ja die ganze Vorfreude weg.

Nichts zu machen, Markus war da zuverlässig. Jedes Mal im Vorfeld alles ausplaudern.

Als es sich eines Jahres wieder auf meinen Geburtstag zuging, sagte ich Markus, dass er dieses Mal, sollte er mir wieder erzählen was ich bekomme, die Geburtstagseinladung entzogen bekäme.

Und wie kam’s? Natürlich entfuhr es im wieder „Du bekommst ein Modellflugzeug-Bausatz„.

Er hat mir wohl nicht geglaubt gehabt. Ich weiß auch nicht mehr genau wie und warum, aber ich habe es tatsächlich geschafft, dass er wieder ausgeladen wurde. „Diesmal bist Du nicht eingeladen“ oder so ähnlich sagte ich ihm.

Ich glaube er war traurig.

Wir feierten dann, wie Kinder halt so Kindergeburtstag feiern, allerdings ohne Markus. Nach einiger Zeit klingelte das Telefon. Es war die Mutter von Markus, die fragte ob er doch noch kommen dürfe. Hehe.

Schlussendlich war Markus dann doch noch auf meiner Geburtstagsfeier dabei, ich packte ein Geschenk von ihm aus („Oh, ein Modellflugzeug-Bausatz, das ist ja eine Überraschung“), und es war bestimmt noch ein schöner Nachmittag, dieser 9. März Anfang der 1980er-Jahre.

DynDNS

…da war da noch, so 2000/2001, dass ich mit H. zusammen saß und er mit einer Idee aufkam:

Hey, ich hab da ne Idee für ein cooles Programm!

Und Harald erzählte mir die Idee; es ging um Server, IP-Adressen, dynamische Client-IP-Adressen, Internet, usw. Am Ende war ich auch ganz begeistert.

Wir fingen an, konkret Pläne zu machen wann wer war entwickeln könnten, wo wir den Dienst hosten. Und ganz am Ende überlegten wir uns noch einen Namen.

Der Name klang cool.

Zur Sicherheit recherchierten wir noch nach dem Namen bei Google.

Und, o Schreck, es gab den Namen schon 🙁

Nicht nur dass, die Firma mit dem Namen hat exakt die Idee umgesetzt, die wir selbst hatten. Und, noch schlimmer, es gab schon dutzende Nachahmer.

Das war ein echter Schock, denn, wir hatten DynDNS erfunden!

Was waren wir entsetzt! Die gleiche Idee, genau so umgesetzt wie wir es wollten und sogar der gleiche Name. Am Ende haben wir dann ziemlich gelacht. Wenn Ihr also mal DynDNS benutzt, denkt an uns; wir hätten es erfunden, wäre es noch nicht da gewesen…

Klettern im Frankenjura

Am Wochenende waren Chris, Gerd und Uwe auf den Spuren Wolfgang Güllichs klettern im Frankenjura.


Klettern im Frankenjura (Uwe in einer VII-) – Klick für Bildergalerie

In der Bildergalerie könnt Ihr einige Bilder davon anschauen.

Hat uns glaube ich allen sehr gut gefallen! Guter Fels, so wie auf der Schwäbischen Alb und relativ schnell per Auto erreichbar.

Hier gibt’s ein Video des Gasthof-Zimmers in dem ich übernachtet habe. 27 Euro die Nacht inklusive Frühstück :-).