Die Narbe

Das ist meine Narbe am rechten Knie:

Dazu gibt es nachfolgende Geschichte.

Story

Es war eines Tages, ca. im Jahre 1983. Ich war so 10/11 Jahre. Wenn mein damals bester Freund Dean Martin (ja, der hieß und heißt wirklich so) und ich uns trafen, haben wir meistens die neuesten Spiele auf unseren C-64-Computern gespielt.

An diesem einen Tag hatte Dean ein paar neue Schnitzmesser bekommen. Ich glaube zumindest sie waren zum Schnitzen. Auf jeden Fall waren es Messer und sie waren neu.

Nach ein wenig bewundern der neuen Gerätschaften, habe ich natürlich versucht, ob ich damit auch umgehen kann. zunächst auf die Wand werfen und hoffen dass sie stecken bleiben (sie fielen runter, waren ja keine Wurfmesser), kam mir plötzlich eine Idee.

Die Idee klang damals absurd und klingt heute immer noch absurd. Trotzdem habe ich es damals so gemacht:

Ich hatte ein paar Kissen in meinem Zimmer herumliegen und dachte mir „…hm. Ich kann bestimmt eines davon auf der Messerspitze balancieren…“.

Ihr wisst sicher, wie es jetzt weitergeht: Ich habe also das Balancieren geübt, hat auch ganz gut geklappt. Irgendwann fiel das Kissen vorneweg herunter und ich wollte mit dem Messer hinterher, um die Balance zu halten.

In diesem Zug traf das Messer mein Knie mit voller Wucht. Ergebnis: Knie blutig, Haut offen, Kniescheibe sichtbar.

Professionell wie ich damals schon war, habe ich erst mal geschrien wie am Spieß. Wir sind dann anschließend in die Notaufnahme in die Klinik am Eichert gefahren, unser Krankenhaus in Göppingen.

Die haben mir das alles schön wieder zugenäht. Seit dem habe ich eine ganze Zeit lang um Messer einen großen Bogen gemacht.

Die Narbe

Wie der Profi sieht, ist die Narbe relativ groß. Meine Vermutung ist, dass der Arzt der mir seinerzeit die Fäden gezogen hat, dies einige Wochen zu früh gemacht hat und die Narbe sich dadurch wieder aufgezogen hat.

Genau weiß ich es nicht, aber so ist die für mich logische Erklärung warum die so fett ist.

Epilog

Und die Moral von der Geschichte? Keine! Nur wer etwas ausprobiert kann auch scheitern.

Ich hoffe jedoch mir passiert so was nie wieder. Bin ja jetzt schon 36 Jahre, da ist man ja vernünftig und weise.

Auto abschleppen

Noch eine Geschichte um mein Auto, wiederum ca. 1994-1995.

Mein roter Golf II lief nicht mehr und musste zur Autowerkstatt von Manfred Kopaczynski nach Schlat gebracht werden.

Zum Glück war die Manuela mit Ihrem Autole in der Nähe und konnte mein Auto abschleppen. Zum Pech war das die erste Abschlepp-Aktion von Manuela, was ich aber am Anfang nicht wusste.

Ich habe also mit einem Abschleppseil meinen Golf an ihren Golf festgebunden, mich hinten in meinen Golf gesetzt, Sie sich vorne. Autobatterie ging bei mir nicht mehr, also war nicht mal ein Warnblinklicht möglich.

Wir fuhren also los. Ich kannte das bis dato so, dass der Vordermann ca. 30-50 km/h fährt, auch auf Landstraßen, damit nix passiert; wir waren ja aneinander gebunden und da mein Motor aus war, ging auch der Bremskraftverstärker (oder wie das heißt) und die Servolenkung nicht.

Manuela aber muss sich gedacht haben: „Schauen wir, dass wir die Strecke möglichst zügig hinter uns bringen, dann kann wenig passieren“.

Dies hatte zur Folge, dass Sie mit 90-95 km/h über die Landstraße bretterte, mich und mein Auto im Schlepptau. Ich hatte Angst. Große Angst! Mobiltelefone gab’s damals noch nicht (ja, liebe Kinder!), Lichthupe konnte ich mangels Batterie nicht machen, normal hupen auch nicht.

Ich schrie also und winkte und fuchtelte herum, ich bremste sogar, in der Hoffnung, dass Sie mich erkennen würde und langsamer fahren.

Leider leider, tat sie nichts dergleichen. Ich musste also die ganze Fahrt durchhalten und hoffen dass wir heil ankommen, was wir dann auch taten. Zum Glück waren es nur knappe 10 Kilometer, von Gammelshausen nach Schlat.

Dort angekommen war ich dann relativ aufgebracht und versuchte die Gründe zu erforschen, ob der hohen Geschwindigkeit. Leider gab’s keine Gründe, es war einfach so, dass Manuela dachte es sei OK, die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit auch mit Abschleppauto hinten dran möglichst einzuhalten.

Leider war ich damals tendenziell cholerisch veranlagt, was mir heute leid tut, dem armen Mädl gegenüber. Zum Abreagieren bin ich dann auf dem Rückweg anstatt mit ihr mitzufahren lieber zu Fuß nach Hause gelaufen.

Seit dem habe ich mich nie mehr abschleppen lassen. Ob Manuela nochmals jemanden abgeschleppt hat, ob meine Geschichte aus dem Gedächtnisprotokoll falsch wiedergegeben wurde und noch vieles mehr weiß die Gute sicher hier unten in den Kommentaren zu berichten. Ich freue mich!

Urlaub auf Schloss Hornberg

Hier nun in Kurzform ein Bericht vom 2-Tages-Urlaub mit Jana Stolzenburg.

Als Hintergrundinformation: Ich wusste nix über den Inhalt des Urlaubs vorab, es war ein Überraschungsurlaub, komplett von Jana ausgedacht. Klasse!

+++ Freitag, 4. Dezember 2009, Nachmittags +++

Die 3 Hunde wurden erfolgreich bei den Eltern in Gammelshausen und Hemmingen geparkt.

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+++ Samstag, 5. Dezember 2009, Vormittags +++

Gemütliches Frühstücken in Esslingen.

Anschließend sind wir (Jana am Steuer von meinem Auto – huiuiui) losgefahren nach Haigerloch, wo Jana früher wohnte.

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Wir habe ihre Pferde besucht…

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…und wir liefen (rannten!) auf die Burg hoch:

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Anschließend ging’s zurück auf die Autobahn A81 und weiter nach Villingen-Schwenningen.

+++ Samstag, 5. Dezember 2009, Nachmittags +++

Angekommen in Villingen Schwenningen, gingen wir auf den Weihnachtsmarkt:

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Es gab eine Kleinigkeit zu Essen, Pommes Frites und Crêpe. Abends sollte es noch, soviel wurde mir verraten, viel zu Essen geben.

Anschließend fuhren wir auf Schloss Hornberg in den Schwarzwald.

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Ein Drei-Sterne-Hotel; keine Ahnung ob das viel oder wenig ist, mir hat’s gefallen.

+++ Samstag, 5. Dezember 2009, Abends +++

Abends wurde es dann mysteriös; um 19 Uhr gings in den Speisesaal, und siehe da: Janas alter Bekannter, der Duselgrabscher Frank in Narrenkostüm:

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Da war es klar: Es ging auf ein Rittermahl mit Unterhaltung. Hui!

Wir haben uns alle (ca. 60 Personen) verkleidet, so ein Käpple und einen Umhang angezogen und sind dann über eine Felsentreppe über in einen Gewölbekeller und anschließend in den unterirdischen Speisesaal gewandert.

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Spannend!

Begleitet von derben Späßen und Sprüchen saßen wir dann im Speisesaal an langen Tischen und haben ein lecker Essen zu uns genommen, ein paar Gänge und Nachtisch.

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Für mich gab’s vegetarisches Essen:

  • Feldsalat mit Croutons als Vorspeise
  • Tomatensuppe als Zwischengang
  • Pilzrisotto mit Parmesan als Hauptgang
  • Birnen und Mandelmousse als Nachspeise
  • Dazu lecker Getränke, unter anderem Metwein (Honigwein)

Wir ihr seht, nicht original Mittelalterlich, so mit Knochen und hinter sich werfen, und dem ganzen Zeugs, aber trotzdem sehr lecker und dank der Kleidung und dem Hofnarr sehr amüsant.

Für die anderen gab es u.a. Pute:

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Ich wurde gleich am Anfang mit der Rolle des Schankmeisters bedacht. Wann immer das Volk durst hatte, rief es meinen Namen, ich stand auf und rief:

„Ihr edlen Zecher / erhebt die Becher!“

Dann riefen Sie mir was zurück und wir tranken alle. Im Laufe des Abends bin ich so dann bestimmt 20 mal „angerufen“ worden. War witzig.

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(Fesch sehe ich aus, in meinem Gewand, gelle?!)

Der Hofnarr hat unter anderem Gezaubert, jongliert und Feuer gespuckt:

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Um kurz nach 22 Uhr war es dann zu Ende und wir gingen aufs Hotelzimmer.

+++ Sonntag, 6. Dezember 2009, Vormittags +++

Der Nikolaus war da! Eine ganze Tüte voll mit Süßigkeiten und Socken die mal nur ein Loch pro Socken haben. Herrlich!

Anschließend Frühstück am reichlich gedeckten Buffet, danach kurze Wanderung auf den Berg vorm Schloss.

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Anschließend ging’s durch zahlreiche Schwarzwaldkurven nach Triberg, wo wir die Wasserfälle besuchten…

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…und ich alsbald Freundschaft mit einem Eichhörnchen schloss:

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+++ Sonntag, 6. Dezember 2009, Mittags +++

Mittags dann zurück nach Hemmingen, Mittagessen bei den „Schwiegereltern“ und Hunde abholen.

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+++ Sonntag, 6. Dezember 2009 Nachmittags +++

Zurück in Esslingen habe ich freudig aus meiner Micky-Maus-Wundertüte gelesen und von den Süßigkeiten meines Nikolaus-Stiefels gegessen.

+++ Sonntag, 6. Dezember 2009, Abends +++

Zum Abschluss gingen wir zum leckersten Inder der Welt nach Esslingen und haben dort Nan, lecker Paneer Tikka und Reis gegessen.

Epilog

Bereits zwei Tage Urlaub erholen mich grandios und liefern fast unendlich Stoff für Weblogeinträge.

(Dieser Artikel ist der Beweis dafür, dass ein Weblog tatsächlich als echtes Tagebuch fungieren kann)

CD-ROM-Laufwerk

Da war da noch…

…ein nicht namentlich genannter Kollege von mir, der sich Mitte der 90er-Jahre ein CD-ROM-Laufwerk beim „Arlt Computer“ in Stuttgart gekauft hat…

…und da es nach zwei Tagen defekt war, dieses wieder zum Umtausch nach Stuttgart gebracht hat…

…und am nächsten Tag dann zu Hause feststellen musste, dass er beim Zurückgeben eine CD im Laufwerk vergessen hatte.

Ich fand das damals witzig, er glaube ich nicht so. 🙂