Hohe CPU-Auslastung auf einem neu aufgesetzten (virtuellen) Windows Server 2012 R2

Auf unserem ESXi-System hat mein Kollege einen neuen Windows Server 2012 R2 aufgesetzt, alle Updates eingespielt und ihn dann ins Netz gehängt.

Ist ein bloßer Dateiserver, ohne besondere Dienste.

Fehler

Immer mal wieder gab es jetzt das Phänomen, dass der Server eine hohe CPU-Auslastung im Prozess “System” und “Interrupts” hatte:

Hohe CPU-Auslastung bei Windows Server 2012 R2

Mithilfe von SysInternals Process Explorer habe ich dann den Callstack angeschaut und z.B. folgendes festgestellt:

Hohe CPU-Auslastung bei Windows Server 2012 R2

Auffällig war, dass eine Funktion PoStartNextPowerIrp mit viel CPU-Auslastung assoziiert war.

Nach der Recherche auf MSDN hat sich gezeigt, dass die Funktion mit dem Power Management zu tun hat.

Lösung

In meiner Naivität habe ich mal die Energiespareinstellungen des Servers bearbeitet und alles auf “Höchstleistung” gesetzt, insbesondere das Feld “Energiesparmodus nach” auf “niemals” gesetzt.

Danach hat sich alles noch gleich verhalten; alle ca. 15 Minuten war wenig CPU-Auslastung durch System/Interrupts, alle anderen 15 Minuten wieder sehr viel Auslastung.

Ich habe das System dann neu gebootet und anschließend trat das Phänomen seitdem (ca. 3 Tage jetzt her) nicht mehr auf.

Aus meiner Sicht ist das damit erst mal gelöst.

Reis (Nudeln?)

Anekdote des Tages:

Heute im Aldi in Göppingen, ein etwas abgehalfterter Mann um die 50/60 Jahre steht mit einem Aldi-Mitarbeiter vorm Teigwaren-Regal und lässt sich was erklären, schlappt anschließend mit 2 Packungen Reis (1 x Basmati, 1 x Parboiled) an die Kasse und stellt sich hinter mich.

Er sagt dann so zu sich in normaler Zimmerlautstärke:

“Ach, bei der großen Auswahl an Nudeln, weiß ich gar nicht, was ich nehmen soll”.

Ich sage zu ihm:

“Nudel ist doch Nudel!”

Er kontert:

“Überhaupt nicht, da gibt es viele unterschiedliche Sorten.”

“Schließlich ist Zigarette auch nicht gleich Zigarette”.

Ich: “Da kenne ich mich nicht aus”.

Er: “Und Korn ist nicht gleich Korn”.

Ich: “Da kenne ich mich auch nicht aus”.

Nach dem Zahlen höre ich noch, wie er mit der Kassiererin darüber spricht, dass er einen Reis braucht, der nicht klebt/klumpt.

Seltsam, das alles, hat er wirklich so einen sitzen gehabt, dass er Reis und Nudeln verwechselt?

Einfarbige Vollbild-Website mit eigener Farbe

Unicolor.co

Das wollte ich schon ewig mal machen: Eine Website, die nichts anders als eine einzige Farbe “im Vollbild” darstellt.

Und heute habe ich sie endlich selbst erstellt:

Unicolor.co

Einfach die Website aufrufen und hinter dem Domänen-Namen einen Hex-Farbwert (ohne ‘#’-Hash) angeben.

Z.B. unicolor.co/c72e7a. Anschließend wird die Website mit dieser Farbe vollflächig angezeigt. Keine Text, keine anderen Bilder.

Ich wollte das schon manchmal gerne haben, z.B. um bei zwei Monitoren auf dem einen Netflix anzuschauen und den anderen Monitor abzudunkeln.

Jetzt kann ich das machen, indem ich einfach auf dem zweiten Monitor im Vollbild einen Browser öffne und die URL unicolor.co/000000 öffne.

Wenn Ihr die URL ohne Farbangabe aufruft, dann werdet Ihr auf eine zufällige Farbe weitergeleitet.

Falls Euch dieser kleine Dienst hilfreich ist, erzählt es gerne weiter. Und sagt mir gerne auch, was Euch nicht gefällt.

Zaunbau

Doppelstabmattenzaun

Endlich ist er fertig! Mein komplett selbst gegrabener, betonierter und befestigter Doppelstabmattenzaun.

Ich bin sehr stolz!

Janas Wunsch war es, dass wir den bisherigen, halb-zerfallenen Maschendraht-Zaun hinter unserem Haus auf der gesamten Breite von knapp 12 Metern durch was “Gescheites” ersetzen.

Damit die Hunde nicht ausbüchsen und die Nachbar-Kaninchen auffuttern, oder die Kinder auf die Straße rennen.

Und deshalb habe ich einen Zaun aufgebaut. Samt schöner Türe.

Zuerst war ich drauf und dran, im Baumarkt alle Zutaten zu kaufen. Zum Glück habe ich das nicht gemacht. Im Endeffekt habe ich bei der Firma Stohrer Zaun, hier bei uns im Stauferpark Göppingen, einen sehr stabilen Legi-Zaun gekauft.

Die Firma und deren Chefs waren sehr nett und hilfsbereit; sie haben mir alles bestellt, haben mir sogar beim Planen geholfen und die Ware dann auch zugefahren. Ich habe jetzt einen Zaun, der aus meiner Sicht deutlich über der Baumarkt-Qualität liegt zu einem fast vergleichbaren Preis.

Ablauf

Ich habe den Zaun immer nach Lust und Laune abends und am Wochenende gebaut. Das war eine körperlich anstrengende, jedoch sehr angenehme Abwechslung zum alltäglichen Programmieren und vorm-Computer-Sitzen.

Platz schaffen

Zunächst habe ich das wilde Gestrüpp am alten Maschendrahtzaun radikal gerodet, samt Maschendrahtzaun selbst.

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Löcher graben

Anschließend habe ich Löcher gegraben für den Zaun samt Tür. Insgesamt waren es 7 Löcher.

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Laut Zaunbau-Firma muss jedes Loch 70cm tief werden. Das ist viel! Vermutlich haben sie so ein Gerät um Löcher zu bohren.

Ich wollte alles von Hand machen, also mit Spaten, Pickel, Schaufel. Dementsprechend wurden meine Löcher zwar 70+cm tief, vermutlich jedoch viel bereiter und länger als gedacht.

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Gesamtansicht am Ende dann:

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Davon habe ich ordentliche Blasen an den Händen bekommen.

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Schon lange nicht mehr hart gearbeitet; Informatiker-Hände halt. Ich sollte mal wieder zum Klettern gehen!

Ich habe dann daraus gelernt, dass ich Handschuhe anziehen sollte, was ich dann auch immer gemacht habe.

Messen

Dann haben wir eine Schnur gespannt um die Höhe der zu betonierenden Pfosten zu ermitteln.

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Interessanterweise lag ich mit meiner Schätzung falsch, dass alles ganz waagrecht ist. Wir haben ein leichtes Gefälle. Zum Glück sind die Legi-Zäune im 5-cm-Raster in der Höhe variierbar.

Pfosten einbetonieren

Anschließend ging’s ans Betonieren. Schwiegervater Michael meinte am Telefon, ich bräuchte so 3-4 Säcke à 25 kg Trockenbeton pro Loch.

Im Endeffekt habe ich dann etwas mehr gebraucht.

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Und zwar insgesamt genau 87 Säcke à 25 kg. Also ca. 12 Säcke pro Loch.

Die Säcke haben immer so knapp 3 Euro pro Sack gekostet (2,79 Euro genau gesagt), gekauft beim Hornbach in Göppingen.

Zusammen mit 2,5 Liter Wasser pro Sack macht das dann (25+2,5) * 87 = 2.393 kg Beton. Also habe ich im Schnitt rund 340 kg Beton pro Loch.

Ich gehe davon aus, das hält ewig! Und hoffentlich bekommt Michael das nie mit, der schüttelt bestimmt den Kopf.

Loch für Loch habe ich dann mit Beton gefüllt, zunächst die unteren 20 cm nur Beton, immer gut verdichtet und anschließend ca. 50 cm weit die Pfosten im Beton befestigt und gut ausgerichtet.

Am Anfang hatte ich die Illusion, mit einem Mörtelrühr-Aufsatz für meine Popel-Bohrmaschine kann ich den Beton gut anrühren. Doch die Bohrmaschine hat mich nur ausgelacht und die heißen Flügel gestreckt.

Also habe ich immer zwei Sack Beton mit 5 Liter Wasser zusammen in einer dieser schwarzen Wannen von Hand (mit einer Schaufel) angerührt.

Das habe ich für alle der 7 Löcher gemacht.

Zaun einhängen, Türe montieren

Danach ging alles recht flott: Zaunmatten einhängen, Türe montieren, Zaunschienen davorsetzen, Deckel oben draufschrauben.

Das System von Legi gefällt mir wirklich sehr gut; es ist aus meiner Sicht super durchdacht, verzeiht Fehler, ist flexibel verbaubar und ziemlich stabil.

Die 2,5 Meter langen Matten habe ich dann an der Tür und ganz am Ende mit einem kleinen Winkelschleifer gekürzt.

Die Tür zu montieren war auch recht einfach, dank guter Anleitung, die ich freundlicherweise auch von der Stohrer Zaun GmbH bekommen habe.

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Ecke montieren

Auf der linken Seite habe ich noch eine kleine Ecke eingebaut, weil der Zaun sonst oben zu weit von Nachbarzaun weg gewesen wäre, und die Hunde dort drüber springen hätten können.

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Mit dem seitlich verbundenen kurzen Stück Zaun ist jetzt hoffentlich alles dicht.

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Das offene Ende habe ich mit Rohrisolierung und Klebeband vor Kollisionen geschützt. Damit sich niemand dran verletzt.

Endergebnis betrachten

Es ist auch alles ziemlich gerade und im Lot geworden.

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Hier seht Ihr z.B. die 5-cm-Abstufungen, die ich durch einfaches Umhängen der Zaunmatten auf einen anderen Haken machen konnte.

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Epilog

Der Gesamte Zaunbau ging recht flott; ich habe über ca. 2-3 Wochen hinweg gemütlich alles aufgebaut.

Ich bin froh, dass es fertig ist und aus meiner Sicht recht ordentlich geworden ist (das Gefühl habe ich sehr selten). Es hat mir viel Spaß gemacht und ich bin etwas traurig, dass es schon vorbei ist.

Hier nochmals der gesamte Zaun vom Garten aus.

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Das Bild vom Polenmarkt

Das Bild vom Polenmarkt (Abbildung ähnlich)

Anfang der 90er-Jahre war ich mit meiner damaligen Freundin Manuela häufiger “im Osten” bei Löbau/Herrnhut, in der Nähe der polnischen und tschechischen Grenze.

Und da gab’s dann grenznah die so genannten “Polenmärkte”. Knapp hinter der Grenze auf polnischem Gebiet flohmarktähnliche Stände mit allerlei zu kaufen, z.B. auch Zigaretten (eine Stange pro Person durfte mitgenommen werden), vermutlich gefälschten Markenprodukten, und allerlei anderes.

Auf einigen Ständen wurden auch selbst gemalte großformatige Bilder mit Landschaftsmotiven und abstrakten Motiven angeboten.

Die haben mir ganz gut gefallen.

Und eines Tages hatte ich eines dieser Bilder gekauft und es meiner Mutter hier in Gammelshausen mitgebracht.

Sie hat sich bedankt und das Bild dann in die Abstellkammer gestellt; jahrelang lag es dort herum.

Ich habe mich immer gefragt, warum sie das schöne Bild nie aufgehängt hat und es achtlos in der Ecke stehen hat lassen.

Als ich dann vor ein paar Jahren das Bild dort zufällig wieder habe stehen sehen, konnte ich meine Mutter endlich verstehen:

Ich habe noch nie ein hässlicheres, nuttigeres Bild mit puffähnlichen Farben gesehen als dieses Bild.

Es wäre die ideale Ergänzung für jeden Präkariat-Haushalt, zum Hartz-4-TV und Fliesentisch.

War das peinlich!

Wie konnte ich nur so an Geschmacksverirrung gelitten haben, wie beim Kauf dieses Bildes.

Zum Glück hat meine Mama da einen besseren Geschmack bewiesen, das Bild höflich entgegen genommen und dann das einzig Richtige gemacht, was man empathischerweise machen konnte.

Danke, Mama! Und sorry!

 

Geflügelsprache-Comics

Herzallerliebste Comics für Eltern mit Kindern:

Fowl Language Comics

Dort beschreibt ein Zeichner Alltagsszenen von Eltern mit Kindern pointiert in Form von Enten und deren Küken.

Z.B. so etwas:

Fowl Language Comics

Oder auch so etwas:

Fowl Language Comics

Oder das hier:

Fowl Language Comics

Mir gefällt der Stil sehr und ich finde die Witze wirklich lustig und zutreffend.

Ich habe per Twitter den Autor gefragt, was “Fowl Language” so sinngemäß übersetzt bedeutet und er hat geantwortet:

Fowl Language auf Twitter

“Fluchende Enten”. Nett.

Kreissparkasse Göppingen und Jugendliche in den 1980ern

Jugend in den 1980ern in Göppingen

(Das hier schreibe ich auf, weil es schöne Erinnerungen sind)

Ich bin Jahrgang 1973, hatte also einen Großteil meiner Jugend zwischen 1980 und 1989.

Einen Teil dieser Jugend hat mich die Kreissparkasse Göppingen positiv begleitet. Weil sie damals schöne Angebote für Jugendliche hatte. Ggf. hat sie die heute auch noch, ich weiß es nicht.

Knax

Da war da zunächst für Kinder das “Knax”-Heft. Ich glaube das gibt’s heute immer noch. Zumindest online sind sie aktiv. Das war quasi die kostenlose Variante des Micky-Maus-Magazins. Die Storys waren immer vorhersehbar, es ist nie wirklich was schlimmes passiert und trotzdem war es irgendwie nett, das Heft zu lesen. Auch wenn mich damals schon diese übertriebene politische Korrektheit und die absehbare Sinnlosigkeit des Bösen etwas gestört hat. Weil das alles so diametral anders als im richtigen Leben war und ist.

Logo

Und dann gab’s da noch ein Jugendmagazin. Das gibt’s meiner Meinung nach schon länger nicht mehr. Aus dem Gedächtnisprotokoll glaube ich, dass es “Logo” hieß. Bin mir aber nicht mehr sicher; googeln hat mir hier nichts geholfen. Dieses Magazin, auch das ist nur noch verschwommen in meiner Erinnerung, enthielt viele Informationen für Teenager und Jugendliche: Musik-Schallplatten-Rezensionen, Veranstaltungstipps und ich glaube auch Geschichten und Erlebnisse. Ich gehe davon aus, das auch dort direkt oder indirekt viel Werbung/PR für die Kreissparkasse selbst enthalten war. War insgesamt ein cooles Heft, zumal es glaube ich kostenlos war.

C64

Das Highlight war der Commodore C64, den man im Hauptgebäude im 10. oder 11. Stock nutzen durfte. Ich weiß gar nicht mehr wer meiner Kumpels das raus bekommen hatte, dass das möglich war, ich glaube es war Dean M.

Es lief so ab, dass wir da mit dem Aufzug hoch fuhren, an eine Glastür geklopft haben und gefragt haben, ob wir den C64 haben durften. Dann hat ein Mitarbeiter einen Büro-Wandschrank geöffnet, in dem Computer, Monitor, Joysticks, Diskettenlaufwerk und/oder Kassettenlaufwerk und vermutlich auch noch Datenträger selbst standen. O, das Netzteil nicht zu vergessen.

Diese Einzelteile trugen wir Jugendlichen dann auf den Gang, zwischen Büro und den Aufzügen/Treppenhaus, und bauten sie an einem dort stehenden, leeren Tisch auf. Anschließend spielten wir stundenlang coole Computerspiele. Ob das welche waren, die wir von der Kreissparkasse zur Verfügung gestellt bekamen, oder ob es “private Sicherheitskopien” waren, weiß ich nicht mehr. Vermutlich eine Mischung aus beidem.

Schön war’s

Danke liebe Kreissparkasse für die schönen, netten, kleinen Highlights meiner Jugend “auf dem Lande”. Ich mag Euch immer noch gerne.

Größenvergleiche (eine nie umgesetzte Website-Idee)

Größenvergleichs-Website

Seit bestimmt über 10 Jahren trage ich eine Idee für eine kleine, interaktive Website mit mir herum.

Da ich mir nie vorstellen konnte, diese zu monetarisieren, habe ich lieber andere Dinge programmiert (1, 2, 3) und die Idee bisher nicht umgesetzt.

Vielleicht möchte ja jemand anderes die Idee mal umsetzen, deshalb nachfolgend ganz kurz die Idee skizziert:

Ausgangslage

Im Radio/TV/Internet bringen “Journalisten” immer mal wieder so absurde Vergleiche wie:

Die in Brasilien täglich abgeholzte Fläche Regenwald entspricht 15 Fußballfeldern

Das machen die wohl, damit der normale Leser sich bildlicher etwas vorstellen kann.

Elevator Pitch

Ich habe mir nun überlegt, dass zu verallgemeinern:

  1. Eine Website mit einer Datenbank erstellen.
  2. Dort normiert auf SI-Einheiten, Objektbeschreibungen hinterlegen.
  3. Eine Abfrage-Oberfläche für Endbenutzer zu erstellen, in die eine SI-Einheit eingeben wird und daraufhin eine Liste von passenden Objekten anzeigt.

Benefits

Benutzer der Website können sich originelle Größenvergleiche anzeigen lassen, abseits von den aus den Medien bekannten, ausgelutschten Vergleichen.

Beispiel

Es können z.B. hinterlegt sein:

  • Fläche abgeholzter Regenwald pro Tag in Brasilien in m².
  • Größe eines Fußballfelds in m².
  • Hautoberfläche eines Menschen in m².

Ein Benutzer kann dann in der Oberfläche z.B. einen Wert in SI-Einheiten eingeben:

  • 150 m².

und bekommt dann eine Liste ausgegeben, dass sein eingegebener Wert dem entspricht:

  • 0,001 × abgeholzter Regenwald pro Tag in Brasilien.
  • 0,5 × Fußballfelder.
  • 2,3 × Hautoberfläche eines Menschen.

Alternativ kann der Benutzer auch über eine “Vorschlagen”- oder “Zufall”-Funktion sich originelle Kombinationen darstellen lassen.

Auch könnte eine “Blättern”-Funktion ganz ohne Eingabe Kombinationen und Größenvergleiche anzeigen.

Funktionsweise

Da alle Objekte in der Datenbank im Hintergrund in SI-Einheiten normiert sind, kann das System gleichartige SI-Einheiten ineinander umrechen und so zwischen eigentlich nicht-verwandten Objekten (z.B. Regenwaldfläche und Fußballfeld-Größe) vergleichen.

Herausforderungen

Neben der Entwicklung der Website selbst dürften die größten Aufwände im Erstellen und späteren Pflegen der Datenbasis bestehen.

Eventuell könnte diese Datenbasis auch auf Wikidata basieren und somit (teil-)automatisiert werden.

Erweiterungen

Das Prinzip lässt sich sicher beliebig erweitern und verkomplizieren, z.B. könnte bei dem obigen Beispiel der abgeholzten Regenwaldfläche in Brasilien pro Tag nicht nur die Fläche, sondern auch die Zeitspanne (also die Tage) variabel hinterlegt werden und beim Lookup entsprechend berücksichtigt werden.

Neben den reinen SI-Basiseinheiten könnten sicher auch weitere Einheiten wie Währungen hinterlegt werden.

Markt und Wettbewerb

Ich glaube es gibt keinen großen Markt für das hier beschriebene Tool.

Es ist eher eine “nette Sache”, die aus technischer Sicht sicher cool ist, aus kommerzieller Sicht nicht.

Google z.B. kann ja teilweise schon zwischen recht vielen Einheiten selbst umrechnen, z.B. cm in Zoll.

Eventuell haben andere Entwickler so ein Projekt auch schon mal realisiert, ich habe noch nie so etwas gesehen, andererseits auch noch nie explizit länger danach gesucht.

Epilog

Somit endet meine kurze Vorstellung.

Würde mich interessieren, was Ihr davon haltet (“Saucool” vs. “Biggest Bullshit ever”), oder ob Ihr ggf. sogar Interesse an einer Umsetzung habt.