Die Psychologie des Überzeugens – Robert Cialdini

Tolles Buch, dass seinerzeit der Fefe in seinem Podcast „Alternativlos“ empfohlen hat:

„Die Psychologie des Überzeugens“ – Robert Cialdini

Robert Cialdini - Die Psychologie des Überzeugens. Ein Lehrbuch für alle, die ihren Mitmenschen und sich selbst auf die Schliche kommen wollen

„Ein Lehrbuch für alle, die ihren Mitmenschen und sich selbst auf die Schliche kommen wollen“

Ich fand’s dann so gut, dass ich mir in zwei Iterationen eine Zusammenfassung auf einer Seite erstellt habe, ggf. ist das ja auch für Euch interessant.

Zusammen mit einem früher vorgestellten Buch, haben wir dann ein sehr gutes Handwerkszeug zum Handeln und auch zum bloßen Erkennen von Zusammenhängen:

Bei mir hängt’s ab sofort ausgedruckt im Büro, sicher ist sicher.

Montezumas Rache

Das Spiel habe ich auf dem Commodore 64 („C64“) geliebt:

Leider ist meine Sicherheitskopie damals immer an einer bestimmten Stelle abgestürzt. Zum Glück gibt’s heute YouTube für so was. Da ist alles drin und ich muss nicht mal selber spielen.

Bei der Geburt verwechselt

Die nachfolgende Geschichte hat mir die Mama erzählt, ich glaube ihr, dass sie sich tatsächlich so zugetragen hat.

Es war wohl so ca. 1976/77, ich war damals 3-4 Jahre. Damals war es so, dass noch nicht alle bei uns im Dorf einen Telefonanschluss und -Apparat besaßen.

Mein Nachbar schräg über die Straße, Markus H., war in meinem Alter und mein bester Freund.

Zu diesem Zeitpunkt war die Mama von Markus schwanger und im Krankenhaus. Der Vater von Markus war daheim und hat auch ihn aufgepasst.

Als nun der Entbindungstag war, wurde ausgemacht, dass das Krankenhaus bei uns anrief, ob es Junge oder Mädchen ist und ob alle wohlauf sind (sie wollten unbedingt ein Mädchen). Wir sollten dann rüber zu Markus gehen und die freudige Nachricht mitteilen. (Es gab damals übrigens auch kein Internet und kein Mobiltelefon! Ehrlich!)

Der Anruf bei uns kam an, und es war tatsächlich ein Mädchen! Petra!

Schnell schnappte meine Mama mich und eilte zu Markus und seinem Vater um schnell alle zu informieren.

Beim Vater angekommen, wollte meine Mama gerade anfangen zu erzählen, als ich ihr lautstark und freudestrahlend ins Wort fiel:

„Es ist ein Junge! Ein JUNGE!“

Meiner Mutter muss wohl die Sprachlosigkeit ins Gesicht geschrieben gewesen sein, und auch der Vater war leicht enttäuscht, hatte er sich doch eine Tochter erhofft.

Nach kurzer Verwirrung konnte meine Mama dann meine Lüge zur allgemeinen Freude aufklären.

Sie hat glaube ich nie verstanden, warum ich so dreist gelogen hatte. Und auch mir selbst war das glaube ich nicht klar; ich vermute mal es war, weil ich lustig sein wollte (und ich finde es ja sogar heute noch lustig) und meine Umwelt schocken.

Tja, und so blieb es bis heute… 😉

Phasen

Wenn’s ums Essen geht, dann habe ich immer wieder so Phasen, in denen ich bestimmte Produkte ganz häufig konsumiere.

Meistens fängt es mit einem „Zufallsfund“ an, ich finde daran Gefallen und steigere mich dann langsam rein, bis ich es irgendwann satt habe und entweder ganz die Lust dran verliere oder nur ganz selten noch zu den Produkten greife.

Was habe ich nicht schon alles an verschiedenen Dingen temporär gemocht; beispielsweise Buttermilch. Vor ein paar Jahren habe ich Buttermilch in rauen Mengen konsumiert, bis es mir weiß aus den Ohren heraus kam.

Oder die Sache mit den Knoppers. Zuerst nur eines, dann innerhalb ein paar Tagen gleich mehrere und irgendwann Berge davon. Inzwischen finde ich, dass Knoppers sogar ausgesprochen doof schmeckt.

Zum Glück gehe ich ja Laufen und Klettern, um so meine Kalorienzufuhr zumindest ein bisschen wieder zu kompensieren.

Ähnlich war es beim Toastbrot. Jeden Morgen, Mittag und Abend gab es bei mir die leckeren getoasteten Scheiben. Irgendwann langweilen mich dann die Produkte, glaube ich, und ich reduziere den Konsum wieder stark. Ich hatte vor Jahren z.B. auch mal eine Phase mit Knäckebrot.

Zurzeit habe ich zwei Phasen parallel: Tomaten mit Schafskäse sowie Fruchtzwerge. Lecker lecker!

Da ich mir inzwischen dieser Phasen-Zyklen bewusst bin, forciere ich das jeweils, um schneller durch die Phase zu kommen. Ich bin mal gespannt, wie das noch weitergeht, irgendwann habe ich doch wohl hoffentlich alles durch.

Ich find’s übrigens klasse, so eine tolle Unterstützung durch die liebe Tierärztin Jana zu haben, die mich immer brav zufüttert und meine Phasen toleriert.

So, jetzt muss ich schnell Schluss machen, Fruchtzwerge suchen…

Happy Birthday, Jana!

Ein großartiger Mensch hat heute Geburtstag!

Traum meiner zahllosen schlaflosen Nächte, Fels in der Brandung des Alltags, Glücksfall meines Lebens, Grund dieser Aufzählung:

Jana!

I ♥ Jana

Du bist einer der ganz wenigen Menschen, die mein Leben in nie dagewesener Weise positiv beeinflussen, bereichern und lebenswert machen.

Ich wünsche mir, dass sich das mit großer Nachhaltigkeit fortsetzt, und Dir (unter anderem!) auf diesem Wege:

Alles Gute zum Geburtstag, Jana!

Ich liebe Dich!

(Glückwünsche nimmt die Süße bestimmt gerne per E-Mail, Weblog, Facebook oder XING entgegen, schätze ich mal. In diesem Kontext auch nochmals ein Hinweis auf das Jana-Video)

Ich wurde erkannt!

Hammer! Zum ersten mal in der fast 10-jährigen Geschichte meiner Webcam wurde ich im „echten Leben“ erkannt!

Gerade stand ich an der Kasse im Staufers Aktiv-Markt in Eislingen. Die Kassiererin zog meine Waren über den Barcode-Scanner, nannte den Preis und fragte nach Deutschlandkarte (arrgh!).

Ich lehnte höflich ab, und gab ihr das Geld.

Sie nahm das Geld, und schaute mich dann nochmals länger an. Ich dachte, sie hatte mich nicht verstanden und wollte nochmals wiederholen, dass ich selbstverständlich keine Deutschlandkarte besitze.

Da fängt sie an: „Sie sind doch der mit dem Quark… aus dem Internet…Magerquark! Ja genau, ich kenne Sie!“

Ich denke mir so: „WTF?“ und sage freudestrahlend: „Ja, genau, der bin ich! Das freut mich, dass Sie mich erkannt haben!“ (und es freut mich wirklich!)

Sie antwortet: „Tja, wer sich ins Internet stellt, der wird halt erkannt“. Hihihi…

Ich verabschiedete mich und ging mit einem Grinsen auf dem Gesicht aus dem Laden zum Auto.

Endlich! Endlich bin ich berühmt!11eins!elf!

Der rote Faden

Originell, was ich auf meiner täglichen Büro-Hunde-Runde durch den Stauferpark in Göppingen gesehen habe:

Ganz viele Stellen, die mit roten Fäden markiert sind:

Roter Faden

Ggf. ist das ein analoges Geocaching, oder eine Aktion im Rahmen des Schülerferienprogramm (gibt’s so was überhaupt noch, oder ist wieder Kinderlandverschickung aktuell?)

Teilweise sind auch Zettel dran festgebunden:

Roter Faden

Und teilweise sind auch orange Fäden, statt roten Schnüren festgemacht:

Roter Faden

Ansonsten hängen die alle 30-100 Meter:

Roter Faden
Roter Faden
Roter Faden

Kenn jemand von Euch den Hintergrund zu dieser Aktion?