Gegenwind

Gerade sind Jana und ich mit den Fahrrädern in die Göppinger City und haben uns mit Freund und Ex-TeamViewer-Praktikant Jonas getroffen um uns im Café Berner auf einen leckern Kuchen zu treffen.

Da es so windig war, kam mir das folgende Erlebnis aus meiner Grundschulzeit in den Sinn:

Der Schulweg

Während meiner Grundschulzeit (ca. 1980 bis 1984) habe ich in Gammelshausen gewohnt und bin in Dürnau in die Grundschule gegangen.

Der Schulweg war zirka einen Kilometer lang und führte ein Stück weit auch über freie Felder, ohne Bäume und Sträucher.

Nun war es oft so, dass es morgens windig war (zumindest in meiner Erinnerung; vermutlich war es in Wirklichkeit kaum windig).

Das Komische daran war, dass wir auf dem Hinweg morgens mit den Fahrrädern fast immer Gegenwind hatten. Im Gegenzug war beim Heimweg mittags nach Schulschluss dann auch fast immer so, dass wir wieder Gegenwind hatten.

Als hätte sich der Wind gegen uns verschworen; morgens Gegenwind, mittags Gegenwind. Das hat mich und meine Schulkollegen aus Gammelshausen oft geärgert. Wir dachten der Wind dreht im Laufe des Vormittags.

Vermutlich war der Wind in Wirklichkeit stets gleich geblieben und hat von der Seite geblasen, so dass wir nur das Gefühl hatten, dass er stets von vorne kam.

Ich werd’s wohl nie erfahren… 🙂

Ggf. hat ja jemand der hier mit liest Kinder die auch denselben Schulweg haben und kann das mal empirisch ermitteln.

Epilog

Einen Epilog gibt’s ned. Stattdessen hier ein Foto von der leckeren, selbstgemachten Soße die mir der Jonas vorher geschenkt hat:

Der Jonas ist passionierter Chili-Züchter und Soßenkocher und macht weltklasse Soßen. Vielen Dank dafür!

Private „Putzete“

Im Schwäbischen gibt’s einen Begriff namens „Putzete“ oder „Dorfputzete„.

Mit diesem Begriff wird das (meist gemeinschaftliche) Aufsammeln von Müll und Unrat am Straßenrand, auf Wiesen, im Wald, usw. bezeichnet.

Da ich oft mit meiner Hündin Jara im Stauferpark Göppingen unterwegs bin und dort immer viiiiiiiiiel Müll herumliegt, habe ich seit ein paar Wochen angefangen, in unregelmäßigen Abständen diesen einzusammeln:

Meist mache ich das während Hundespaziergängen, da bin ich ja eh unterwegs.

Eine leere Mülltüte ausm Büro mitgenommen ist meistens gegen Ende immer randvoll. Auf obigem Bild habe ich eine Tüte die ich unterwegs gefunden habe mit Unrat gefüllt.

Warum ich das mache?

Schlicht weil mich der Müll stört und meckern/jammern ist einfach, praktisch und nutzlos.

Deswegen habe ich die für mich einzig sinnvolle Konsequenz gezogen und sammle das Zeugs halt ein und werfe es in den Mülleimer.

(Bin mal gespannt ob ich das hier auch wegbekomme ;-))

Badematte in der Küche

„Frage nicht für was etwas gedacht ist, sondern was Du damit machen kannst“.

Dieser altbekannte Spruch, den ich mir gerade ausgedacht habe, ist die Einleitung zu diesem Weblog-Posting.

Da ich oft mit kalten, nackten Füßen in der Küche beim Kochen stand, und gerade keine Hausschuhe zur Abhilfe da waren, habe ich eine noch übrige Badematte von IKEA aus dem Schrank geholt und in die Küche gelegt:

Sieht hübsch aus, gelle?

Dieser von mir erfundene Tipp steht unter einer CC-Lizenz. Ihr dürft das also kostenlos nachmachen und mir Eure Erfahrungen mitteilen. Ggf. gibt’s noch einiges zum Optimieren.

Das hier ist übrigens die Matte in groß:

Und um den Medienmix komplett zu machen, nachfolgend noch ein kleines Video, mit dem iPhone geschossen:

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Web-2.0-Ausstattung für meine Hündin

So. Jetzt habe ich meiner Hündin Jara, neben ihrer höchst erfolgreichen Webcam auch eine Grundausstattung in „Web 2.0“ verpasst.



Es gibt ab sofort:

Ich (also eigentlich Jara, logisch) hoffe auf viele Freunde und Kontakte.

Und ggf. können sich ja die Hunde Jonas und Jasper auch zu so was Tollem durchringen. 😉

Geschirrtuch aufhängen

Dies ist ein Hass-Posting. Ich hasse, hasse, hasse es, wenn Geschirrtücher über Schrankgriffen oder Backofengriffen aufgehängt werden.

So z.B.:

Ich hasse es!

Der Sinn ist wohl, dass das Geschirrtuch dort gut trocknen kann oder die Griffe doch „ideal zum Aufhängen sind“.

So ein Quatsch!

Es ist unpraktisch, schwer zu benutzen, schwer wieder aufzuhängen.

Noch schlimmer ist obige Kombination, bei der jedes Öffnen und anschließende Schließen der darunterliegenden Schranktür mit einem eingeklemmten Geschirrtuch quittiert wird.

Lösung

Deshalb die Bitte an alle hier mitlesenden Hausfrauen und -männer, Geschirrtücher entweder an einen extra Haken zu hängen oder schlicht auf die Arbeitsplatte zu legen.

Danke!

Die Tintenpatrone

Seinerzeit, so in der 7. Klasse im Mörike-Gymnasium Göppingen, ggf. so 1986, da gab es diese lustige Begebenheit:

Mein Mitschüler G.S. (Name der Redaktion bekannt) saß eines Tages in der Französisch-Stunde und langweilte sich. Er saß ganz rechts, direkt neben der Wand.

Irgendwann hat G.S. dann auch was gefunden zum sich ablenken durch darauf herumkauen.

Nach einer Weile hat es dann ein kleines kurzes Geräusch gemacht, anschließend gefolgt von einem heftigen Lachen aller Mitschüler:

Schüler G.S. hatte auf einer vollen Tintenpatrone herumgekaut und irgendwann leider zu fest zugebissen.

Ergebnis war, dass das Gesicht samt Mund (innen und außen), sowie die benachbarte Wand schön blau waren.

Ein sehr lustiges Erlebnis, ich weiß nicht mehr wie er sich gesäubert hat, aber wenn ich ihn heute manchmal in Stuttgart oder bei XING sehe, dann ist er nicht mehr blau im Gesicht.