Beschreibung
Auf einem Laptop (oder heißt das Notebook?) hatte ich seit kurzem folgendes Phänomen:
Sobald das Netzwerkkabel entfernt war (und WLAN deaktiviert), war der Windows-Explorer (auch die Shell selbst) mangels Geschwindigkeit praktisch unbenutzbar.
Allein das Startmenü-Öffnen war nur sehr langsam (im Minutenbereich) möglich. Ebenso dauerte es sehr lange, im Windows-Explorer einen Ordner anzuzeigen und dann zu einem anderen Ordner zu wechseln.
Ursache
Mittels CommView habe ich herausgefunden, daß ständig Anfragen ins (nicht vorhandene) Netzwerk gesendet wurden.
Lösung
So sahen die Netzwerkverbindungen des Laptops aus:

(Die betreffende Netzwerkkarte habe ich violett markiert).
Wenn nun das „Erweiterte TCP/IP-Einstellungen“-Dialogfenster dieser LAN-Verbindung angezeigt wurden, war die Option „NetBIOS-Einstellung“ auf den Wert „Standard“ gesetzt.
Sobald ich die Option auf den Wert „NetBIOS über TCP/IP deaktivieren“ aktiviert hatte, lief der Explorer wieder:

Was genau diese Option bewirkt hat sich mir trotz Recherche nicht so ganz erschlossen. Jedoch arbeiten nun alle Windows-Komponenten sowohl mit als auch ohne Netzwerkkabel zu meiner vollen Zufriedenheit.
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