Online-Dienstleister für (u.a.) Webdesign und Texterstellung

Frau mit Melone auf dem Kopf, weiß alles über Online-Dienstleister für Webdesign und Texterstellung

Heutzutage könnt Ihr viele Dienstleistungen im Internet-Umfeld auch komplett online erledigen lassen.

Das bekannteste Beispiel ist vielleicht Fiverr, wo Ihr ab 5 US-Dollar unterschiedlichste Aufträge vergeben könnt. Allerdings ist die Qualität hier sehr durchwachsen.

Ich schreibe diese Blog-Posting hier als Erinnerungs-Stütze für mich, um andere Anbieter neben Fiverr zu sammeln.

Webdesign / Website-Erstellung

Erstellung deutscher Texte

Die Liste wird erweitert, sobald ich weitere kenne. Habt Ihr mit weitere Anbieter?

Kostenloser Online-Markdown-Editor

Für die coole Sprache Markdown gibt es einen noch cooleren Online-Editor:

Dillinger

Kostenloser Online-Markdown-Editor

Eine Website, die bewusst auf das Wesentliche reduziert ist: Links der Editor, rechts die Instant-Live-Vorschau und dann noch Export als PDF, HTML oder Markdown und Speichern und Laden in/von Dropbox, Github, Google Drive und One Drive.

Gefällt mir richtig sehr gut, das Tool.

Beim Schreiben des Artikels bin ich auch noch über Lorem Markdownum gestolpert, einem Blindtext-Generator für Markdown. Nice!

(Übrigens: In unserem CMS Zeta Producer könnt Ihr auch mit Markdown arbeiten)

Neues Feature in unserem Tool Zeta Uploader

Unser Tool um große Dateien via Web, Outlook, Windows, Konsole und API zu versenden, Zeta Uploader, hat ein neues Feature bekommen:

Anwort-URL in E-Mail mitsenden

Mit dieser Funktion wird in jeder E-Mail, die über unser System versendet wird automatisch ein personalisierter Hyperlink mitgesendet. Beim Klick auf den Link kann der Empfänger Euch direkt über die Programmoberfläche Dateien wiederum zurück senden.

Nachfolgend der Ablauf schematisch.

1.) Häkchen aktivieren, Dateien hochladen und E-Mail ganz normal versenden lassen

grosse-dateien-senden-01-antwort-url-mitsenden

2.) In der E-Mail kann der Empfänger auf einen Link klicken

grosse-dateien-senden-02-e-mail-mit-link

3.) Und wird dann auf die Zeta-Uploader-Website geleitet, wo der Empfänger schon ausgefüllt ist

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Ich hoffe, Euch gefällt das Feature!

Online-C#-Compiler

Sau-geschickt um mal eben geschwind ein paar Zeilen C# zu testen:

Ideone.com

Dort könnt Ihr einen beliebigen C#-Code eingeben (Konsole, logisch) und ihn dann direkt ausführen lassen und das Ergebnis anzeigen.

Z.B. könntet Ihr folgenden Code schreiben:

dann direkt online ausführen lassen und dann als Ergebnis

zu bekommen.

Feine Sache insgesamt! Die unterstützen nicht nur C#, sondern folgende stattliche Anzahl an Sprachen:

Ada, Assembler, Assembler, AWK (gawk), AWK (mawk), Bash, bc, Brainf**k, C, C#, C++, C++0x, C99 strict, CLIPS, Clojure, COBOL, COBOL 85, Common Lisp (clisp), D (dmd), Erlang, F#, Factor, Falcon, Forth, Fortran, Go, Groovy, Haskell, Icon, Intercal, Java, Java7, JavaScript (rhino), JavaScript (spidermonkey), Lua, Nemerle, Nice, Nimrod, Objective-C, Ocaml, Oz, Pascal (fpc), Pascal (gpc), Perl, Perl 6, PHP, Pike, Prolog (gnu), Prolog (swi), Python, Python 3, R, Ruby, Scala, Scheme (guile), Smalltalk, SQL, Tcl, Text, Unlambda, VB.NET, Whitespace

Hut ab!

Ankommende Suchanfragen:

  • c# online compiler

Online Rollenspiele im Wandel der Zeit

Waren vor einigen Jahren die Rollenspiele für den PC noch eher spartanisch, frei jeder Handlung und von der Grafik her eher etwas für Atari Enthusiasten, sind sie heute im Vergleich eines der meist gespielten Computergenres überhaupt. Es hat sich nicht nur die Grafik verändert, auch die Spielhandlung und der Ablauf konnten eine erstaunliche Wandlung erleben. So ist es heute so, dass ein Rollenspiel eher einem Adventurespiel gleicht als einem klassischen Rollenspiel. Es blieben zwar die grundlegenden Dinge gleich, jedoch hat sich in der Aufmachung und im Umfang so einiges getan.
Eine der vielleicht größten Neuerungen für Rollenspiele ist die Portierung vom lokalen PC in die Weiten des World Wide Web. Auch wenn das Spiel nicht mehr auf dem lokalen System läuft, sondern auf einem Computer irgendwo auf der Welt, ist man trotz allem viel flexibler, da man nahezu überall auf sein Lieblingsspiel zugreifen kann und Freunden aus der ganzen Welt zeigen kann was für ein online Rollenspieler man ist.
Auch bei Online-Rollenspielen gibt es verschiedene Genres. Die 3 größten Untergruppen sind Fantasie Rollenspiele wie z.B. Drakensang online, Science Fiction Rollenspiele wie Star Trek online und Horror Rollenspiele wie Endwelt. Darüber hinaus gibt es allerding auch relativ kleine Genres wie z.B. Mantel und Degen Rollenspiele.
Inzwischen gibt es für jede Art von Spieler das passende Spiel. Es muss sich also niemand mehr langweilen und kann seine Fertigkeiten mit Millionen von Spielern rund um den Globus messen.
Rollenspiele sind auch heute noch der Spieler liebstes Kind. Man schlüpft einfach in die Rolle des favorisierten Charakters und schon taucht man ein in die Welt der Fantasie oder wird Kapitän auf dem stolzesten Schiff der Flotte und schlägt Weltraumschlachten die Ihresgleichen suchen.
Es lassen sich Stunden bei einem solchen Spiel zubringen ohne das es auch nur eine Minute langweilig wird. Man kann mit den Mitspielern chatten, sich über das Erlebte austauschen und sich gegenseitig helfen – das sind die Grundprinzipien des Rollenspiels.

Usability-Alptraum

Eigentlich war es so einfach: Ich wollte wissen, wie das Wetter die nächsten 3 Tage so grob hier in Göppingen wird.

Let the nightmare begin

Also habe ich angefangen: Einfach mal auf gut Glück und ohne Vorwissen www.wetter.de in den Browser eingegeben.

Damit kam ich auf eine Seite, die so aussah:

Schock! Habe ich mich vertippt gehabt? Ich wollte doch nur das Wetter und nicht die MSNBC-Startseite von 1999. Nochmals URL kontrolliert, doch, passt alles.

Also guten Mutes eines der beiden Suchfelder ausgewählt und “Göppingen” eingegeben. Dann kommt erst mal eine Auto-Vervollständigen-Liste. Ich glaube nach wie vor an einen Scherz:

Aber hilft ja nichts, ich quäle mich durch die bunte Bonbon-Website und bewege die Maus zur “Start”-Schaltfläche. Keine Ahnung, warum sie “Start” und nicht “Wettervorhersage anzeigen” oder so heißt, doch nun gut.

Also gelange ich auf eine weitere Seite:

Dort sind dann so viele verstreute Infos, dass ich nun wirklich aufgeben will. Zur Erinnerung, ich wollte das Wetter die nächsten 3 Tage in Göppingen wissen. Scheinbar kann ich sogar “Premium Wetter”, so ganz ohne Bindestriche und so, kaufen. Wow, die verkaufen mir Wetter?

Brauche ich jetzt erst mal nicht, deshalb, runterblättern und schon nach anderthalb Bildschirmseiten kommen dann tatsächlich die gewünschten Informationen.

Gut, es kommen so wahnsinnig viel Informationen, dass es mich erschlägt, und es kommt dann, nach erneutem Blättern, gleich noch die Infos, wie es die nächsten 7 Tage wird, aber es kommen Infos. Mit ein bisschen Anstrengung kann ich mir jetzt grob das Wetter der nächsten 3 Tage im Kopf visualisieren.

Ich war wirklich geschockt ob der Komplexität einer (vermeintlich einfachen) Wettervorhersage.

Und dann kam Google

“Geht das auch einfacher?” habe ich mich dann gefragt? Und einfach mal, ohne weitere Zusatzangaben bei Google nach “wetter” gesucht.

Hier das Ergebnis:

Hammer! Ich habe einen Suchbegriff eingegeben und erhalte exakt die Informationen, die ich haben möchte.

Hier stimmt einfach alles: Google hat meinen Standort erkannt, zeigt mir das Wetter von Heute und zeigt mir das Wetter die nächsten 3 Tage.

Einfach so. Ohne klicken. Ohne suchen. Ohne alles.

Und damit hatte ich tatsächlich die gewünschten Informationen erhalten, in einer derart übersichtlichen Weise, dass ich es kaum glauben konnte. (Gut, die Fahrenheit-Angaben hätt’s jetzt nicht gebraucht).

Mein Fazit

Das ist für mich so wahnsinnig unglaublich faszinierend gewesen an einem so eindeutigen Beispiel zu sehen, warum Google alle anderen platt machen wird. (Genau wie bei den Browsern)

Auf der einen Seite eine Firma (bzw. eine Website), die nichts anderes macht als Wetterdaten bereitzustellen, in einer Form, die meiner Meinung nach in der Kompliziertheit kaum zu übertreffen ist.

Und auf der anderen Seite Google, bei denen das Wetter quasi als “Abfallprodukt” anfällt und in einer grandios benutzerfreundlichen Art dargestellt wird: Die Informationen sind klar, eindeutig, verständlich und vor allem sofort da, mit einem Minimum an Aufwand.

Ich stelle mir das so vor: die Wetterfirmen sind im Besitz von Daten und überlegen sich, wie sie ihre Daten möglichst vollständig auf der Website verteilen und darstellen können. Bei Google hingegen überlegen sich die Ingenieure stattdessen, was der Benutzer haben möchte und stellen ihm genau diese Informationen zur Verfügung. Google macht intern bestimmt riesige Anstrengungen, damit am Ende so einer Lösung herauskommt. Nur: Es funktioniert (für mich).

Ich werde nie wieder die Wetterseite besuchen; das hat mich wirklich abgeschreckt. Auf der anderen Seite könnte das, was Google macht ja auch die anderen Dienste machen: Die automatische Standortermittlung via IP-Adresse habe ich in unseren Online-Shops auch drin. Die Überlegung, was der Kunde sehen will und nur die Informationen darzustellen könnten die anderen auch machen. Es muss nur einen magischen, mir völlig unbegreiflichen Grund geben, warum sie das nicht machen. Ggf. ist es fehlende Passion für die eigene Sache?

Ich verstehe, dass die Firmen Geld verdienen müssen und z.B. auch Werbung anzeigen müssen. Und Premium-Features anbieten möchten. Meiner Meinung nach geht das auch eleganter und mit einer Benutzeroberfläche und -Führung, die dann auch ein Normalsterblicher ohne vorheriges IT-Studium bedienen kann.

Z.B.: Das Häufige (Wetter an meinem Standort oder anderswo) so einfach wie möglich präsentieren und super-simpel erreichbar machen; das Seltenere erreichbar machen, so dass es bei Bedarf erschließbar ist (z.B. die Premium-Dienste).

Zum Spaß habe ich mir noch wetter.com angeschaut, die scheinen das genau so wie wetter.de zu machen:

Und, um mich zu wiederholen, das ist der Grund, warum auf lange Sicht viele dieser Dienste von Google platt gemacht werden. Paranoiderweise könnte ich mich fragen: Kommt ggf. bald ACTA fürs Wetter, damit das “böse Google” nicht die ganzen anderen Wetterdienste “kaputt macht”? Es ist halt meiner Meinung nach nicht Googles Schuld, dass sie sich mehr Gedanken machen und Nutzer-orientierter sind, als sehr viele andere.

Epilog

Das Beispiel hat mir sehr plastisch gezeigt, wie wichtig es ist und wie stark auch wir darauf achten müssen, unsere eigenen Produkte so gestalten, dass der Benutzer seine Ziele auf einfachst mögliche Weise erreichen kann. Wir dürfen also eben keine Entwickler sein, die das Maximum an verfügbaren Techniken einsetzt; die Kunst besteht darin so wie ein Nutzer zu denken und ihm zu jedem Zeitpunkt das richtige, verständliche, übersichtliche und klare Werkzeug an die Hand zu geben, gleichzeitig die Computer-, Usability- und Internet-Erfahrung nutzen um runde und schlüssige Lösungen zu erarbeiten.

Also eigentlich das was Google und Apple seit Anfang an machen.

Verschlässeltes Online-Backup

Kurzer Hinweis an mich selbst: CrashPlan ist ein Online-Backup-Dienst, der die Daten bereits lokal verschlüsselt und erst danach überträgt.

Ob der Client in der Praxis funktioniert, habe ich noch nicht ausprobiert, die Preise (3 USD pro Monat für unbegrenzten Speicherplatz, also 36 USD im Jahr) finde ich ziemlich günstig.

SSL-Zertifikate online prüfen

Um zu prüfen, ob ein auf einem Webserver installiertes SSL-Zertifikat gültig ist, gibt es haufenweise kleine Online-Tools. Leider haben mir mehrere gesagt “Alles OK”, obwohl die Zertifizierungskette ungültig war.

Zum Glück habe ich den Symantec SSL Certificate Checker gefunden. Der braucht zwar IE9 oder Google Chrome und Java, dafür ist er in meinen Augen zuverlässig.

Die von ihm vorgeschlagenen fehlenden Intermediate-Zertifikate haben übrigens nicht ausgereicht, ich musste die bei Regfish (bei denen ich den ich mein SSL-Zertifikat gekauft hatte) beim Zertifikat angegebenen Intermediate-Zertifikate installieren, erst dann hat’s geklappt.

Um die Intermediate-Zertifikate zu installieren, auf dem Webserver so vorgehen:

  1. Zunächst die erhaltenen Zertifikate als Dateien abspeichern.
  2. Start > Ausführen > “mmc” eingeben und Eingabetaste. Es startet die Microsoft Management Console.
  3. Ctrl+M klicken. Es erscheint der “Add or Remove Snap-ins”-Dialog.
  4. Certificates” aus der Liste der “Available snap-ins” auswählen und “Add” anklicken. Es erscheint ein Assistent “Certificates snap-in”.
  5. Dort “Computer account” auswählen und “Next” anklicken.
  6. Auf der nächsten Seite “Local computer” auswählen und “Finish” anklicken.
  7. Den Dialog mit “OK” schließen.
  8. Im Hauptfenster der MMC im Baum den Pfad “Console Root” > “Certificates – Current User” > “Intermediate Certification Authorities” > “Certificates” auswählen.
  9. Im Inhaltsbereich dort einen Rechtsklick auf den leeren Bereich und im erscheinenden Kontextmenü “All Tasks” > “Import” auswählen. Es erscheint der “Certificate Import Wizard”.
  10. Next” klicken, im Feld “File name” auf die “Browse“-Schaltfläche klicken und ein Intermediate-Zertifikat im Dateisystem auswählen.
  11. Erneut “Next” klicken und dann die Option “Place all certificates in the following store” auswählen. Diese sollte auf dem zuvor navigierten Pfad “Intermediate Certification Authorities” stehen.
  12. Nochmals “Next” anklicken und dann “Finish“.
  13. Am Ende sollte jetzt eine Meldung “The import was successful” erscheinen.
  14. die obigen Schritte für alle weiteren Intermediate-Zertifikate wiederholen.

Wenn nach diesen Schritten immer noch im Browser oder im Validator angezeigt wird, dass die Chain unterbrochen ist, dann hat es mir geholfen, im IIS bei der entsprechenden Website die Bindung an den Port und das Zertifikat zu entfernen (bzw. schlicht temporär ein anderes Zertifikat auszuwählen) und anschließend wieder das inzwischen korrekt gechainte Zertifikat auszuwählen/zu binden.

Scheinbar cached sich der IIS das irgendwie und hatte sich noch die falsche Chain gemerkt.

Ankommende Suchanfragen:

  • cer datei prüfen
  • ssl certifikate püfen