Musikproduktion im modernen Tonstudio

Wer als Musiker ein Tonstudio besucht, sollte sich auf alle Fälle über grundlegende Dinge im klaren sein. Sehr wichtig ist ein straffes Editing und sollte Bestandteil eines jeden Studioalltags sein. Gerade hier kann die Arbeit sehr effizient gestaltet werden. Live und Studio sind zwei total verschiedene Welten und eine aufwendige Produktion im Studio hat mit der meist emotionsgeladenen Live Realität absolut keine Gemeinsamkeiten. Ganz wichtig ist, sich gut auf die Session im Tonstudio vorzubereiten

So sollten in der Vorbereitung  die Songs nicht nur in der Band, geübt werden sondern auch  sondern auch allein. Besonders  das Schlagzeug muss in sich „tight“ sein. Wenn etwa das Hi Hat vor oder hinter dem Rest gespielt wird, lässt es sich bei der Nachbearbeitung nicht oder zumindest nur sehr aufwendig editieren. Gesangstexte sind schon vor der Aufnahme im Studio,  wobei es egal ist, in welcher Sprache die Texte verfasst sind, auf Fehler jeglicher Art zu prüfen. Das sollte von einer fachkundigen Person erledigt werden. Die Texte sollen dann auswendig gelernt werden. So kann sich der Interpret bei der Aufnahme im Tonstudio dann auf die wesentlichen Dinge wie Ausdruck, Aussprache und Phrasierung konzentrieren. Alle Instrumente prüfen, bei Gitarren neue Saiten aufziehen. Die Instrumente müssen sauber intonieren und auch bundrein sein. Ganz wichtig ist, dass sämtliche Einstellungen  immer mit neuen Saiten vorgenommen werden sollen. Keinesfalls alte und neue Saiten mischen, denn gar nicht so selten sind auch ein Mix as alten und neuen Saiten Schuld an einer nicht exakten Bundreinheit. Es ist meist nicht notwendig, die Stücke als Ensemble zu spielen, denn die einzelnen Instrumente können auch im Track by Track Verfahren im Studio aufgenommen werden. Der Vorteil hierbei liegt in einer detaillierteren Bearbeitung und Abmischung. Auch Intonationsprobleme können so editiert werden. Allerdings ist hier der Nachteil, dass es mehr Kosten verursacht und auch mehr Zeit benötigt wird.