Neue Version von Cloudfogger – Jetzt einfacher denn je Dropbox verschlässeln

TrueCrypt war gestern – der moderne, smarte und sichere Weg, Dateien in Dropbox, Google Drive oder SkyDrive zu verschlüsseln heißt Cloudfogger!

Die gerade erschienene Version 1.2 hängt sich stabil und unauffällig als neuen Ordner in Eure Dropbox-Ordnerstruktur (und halt, wie gesagt, SkyDrive oder Google Drive) ein und verschlüsselt/entschlüsselt unmittelbar Eure Dateien.

Wenn Ihr bisher große, monolitische TrueCrypt-Container per Dropbox synchronisieren musstet, so könnt Ihr mit Cloudfogger elegant einzelne Dateien verschlüsseln. Die Programmoberfläche ist modern, unauffällig und hält sich wann immer möglich dezent im Hintergrund und ist wirklich leicht zu bedienen. TrueCrypt ist für mich immer irgendwie kompliziert und umständlich zu bedienen gewesen. Nicht so Cloudfogger.

Die Aussage „Sicherheit muss aufwändig sein“, die ich mir immer eingeredet habe um mich zum Nutzen von TrueCrypt zu bewegen ist definitiv so nicht mehr richtig; Cloudfogger belehrt mich eines Besseren! Die Verschlüsselung ist Industriestandard und up-to-date.

Und das bewährte Microsoft-Office-Outlook-Plug-in ist natürlich weiterhin vorhanden und tut elegant seinen Dienst.

Also unbedingte Nutzungsempfehlung – sofort Cloudfogger downloaden 🙂

Datenverschlässelung für Dropbox und die Cloud

Freunde, heute lege ich Euch ein Tool nahe, das es in sich hat: Cloudfogger heißt das ganze.

Mit Cloudfogger könnt Ihr Dateien transparent verschlüsseln. Ein wichtiger Faktor, wenn Ihr Dateien sicher vor dem Zugriff dritter (z.B. Dropbox, Google via Google Drive, Microsoft via SkyDrive und natürlich sämtlichen schnüffelnden Behörden wie CIA, FBI, BND, CSU, usw.) speichern wollt.

Nachdem Ihr Cloudfogger installiert habt, habt Ihr einen neuen, virtuellen Laufwerksbuchstaben auf Eurem PC, der von Cloudfogger bereitgestellt wird. Alle Dateien, die Ihr auf der verschlüsselte X-Laufwerk speichert, werden automatisch verschlüsselt auf das C-Laufwerk gespeichert, z.B. in Euren Dropbox-Ordner. Somit sind die Dateien automatisch verschlüsselt. Ã–ffnet Ihr z.B. ein Excel-Dokument via X: dann sieht Microsoft Excel das Dokument unverschlüsselt und kann normal drauf zugreifen; tatsächlich tunnelt Cloudfogger die Daten verschlüsselt auf das C:-Laufwerk. Also quasi wie ein TrueCrypt-Container, nur transparent und für ein ganzes Laufwerk.

Außerdem gibt es ein Plug-In für Outlook-Anhänge. Wenn Ihr Anhänge versendet, kann Cloudfogger diese Anhänge automatisch entfernen, verschlüsseln und wieder anhängen. Der Empfänger bekommt dann die Dateien sicher vor dem Zugriff von Dritten übertragen und kann mit dem entsprechenden Kennwort die Dateien wieder entschlüsseln.

Die Installation verläuft super-einfach und problemlos. Anschließend könnt Ihr direkt loslegen mit Dateien zu verschlüsseln bzw. zu verschlüsseln lassen. Meinem Verständnis nach funktioniert Cloudfogger ähnlich wie EncFS. Demnächst wird es wohl eine iOS-Version für iPad und iPhone geben, zusätzlich ist die Android-Version zurzeit in der öffentlichen Beta-Phase. Die Version für PC ist kostenlos erhältlich.

Summa summarum ist Verschlüsselung immer ein bisschen mehr Aufwand als nicht zu verschlüsseln. Da der Spruch „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten“ seit über einer Dekade schon quatsch ist, gilt mehr denn je: Je mehr Behörden sich in die digitale Welt hineinbegeben (Vorratsdatenspeicherung und andere Schweinereien seien hier nur exemplarisch genannt), desto wichtiger ist es, Daten zu verschlüsseln. Es gibt nicht umsonst Gesetze in Deutschland, nachdem der Staat ohne Euer Wissen z.B. auf sämtliche Eure E-Mails, die bei Web.de & Co. gespeichert werden, zugreifen kann.

In diesem Sinne: Leute verschlüsselt, was das Zeug hält! Am liebsten natürlich mit Cloudfogger, der sympathischen, professionellen Verschlüsselungs-Lösung für die Cloud.

Ankommende Suchanfragen:

  • cloudfogger alternative