(Quasi als Follow-Up zu Bärbels Artikel, hier der ggf. ähnlich passende von mir)
Jetzt bin ich ja eh schon mal wieder ob des Wetters und der vielen Arbeit sehr wackelig (im Gemüt) auf den Beinen und gestern…
…gestern fahr ich heim, bei uns im Wohngebiet weiche ich einem mir entgegenkommenden Auto aus, und sehe danach wie in 200m jemand auf die Straße läuft.
Also fahre ich weiter und als ich der Person näher komme werde ich langsamer und weiche aus. Aber der Kerl läuft immer weiter in die Straße, je mehr ich ausweiche.
Also halte ich an, mache Fenster runter und schaue den ca. 45-jährigen Mann, vermutlich von Beruf Handwerker, an:
Uwe: “Ja bitte”?
Handwerker (wütend): “Zunächst mal, hier ist 30!”
Uwe: “Ja, bin ich gefahren”
Handwerker: “Und dann sind Sie da hinten über den Gehweg gefahren”
Uwe: “-”
Handwerker: “Hier sind vor kurzem Kinder vom Gehweg geholt worden.”
Handwerker: “Ich schreib jeden auf der übern Gehweg fährt”.
Uwe: “-”
Handwerker: “…Und Sie schreib ich auch auf!”
Uwe: “Gerne. Danke.”
Dann bin ich weitergefahren.
Heute sind selbstgebastelte Zone-30-Schilder aufgestellt gewesen.
Komische Geschichte, oder?
Ich hasse solche Deppen daran sieht man das es uns Deutschen zu gut geht, hätten wir den Bürgerkrieg zwischen West/Ostdeutschland wäre die Zone 30 nicht von Interresse.
Da hast recht, Sven
.
Er wollte ja auch nichts erreichen, sondern nur seinem Frust auf den Tag und die Welt ausdruck verleihen.
Hätte er was erreichen wollen, wäre er höflich, freundlich und gewinnend aufgetreten und nicht so borniert aggressiv und feindseelig.
Erinnert mich an meine Begegnung mit der dritten Art, dem Autofahrer: http://lemming.name/000456.html
Selbstgebastelte Schilder sieht die Staatsmacht als Eingriff in ihre Privilegien. Und ist darauf gar nicht gut zu sprechen.
Ähnlich sieht es mit ehrenamtlichen Verkehrserziehern aus.
Der Schuss dürfte nach hinten losgehen – im Extremfall wird überprüft, ob der gute Mann überhaupt über die nötige geistige Reife verfügt, um ein Fahrzeug zu führen – wird dies verneint, folgt Führerscheinentzug und Nachprüfung.
Sollte dort tatsächlich zu schnell gefahren werden, steht ihm frei, das zuständige Ordnungsamt zu informieren, woraufhin dort Kontrollen durchgeführt werden. Diese könnnen gegebenenfalls zu einer Änderung der Straßenwidmung führen.
Scheint ein arbeitsloser Handwerker zu sein, wer hat sonst Zeit genug, Zone-30-Schilder zu basteln
Dh Du bezahlst ihn auch noch mit Deiner Steuer… oh mein Gott
Gut zu wissen Hugo, danke!
Ich bin da übrigens wirklich langsam gefahren. Und um Kinder mach ich immer einen riiiiiiiiiiiiiiesen Bogen, weil sicher ist sicher.
Und als fahrradfahrender Autofahre weiß ich ja ob der Rücksichtslosigkeit der Autofahrer und versuche mich besser zu verhalten.
“Also halte ich an, mache Fenster runter und schaue den ca. 45-jährigen Mann, vermutlich von Beruf Handwerker, an”
You made my day.
Der lapidare Hinweis:”Kinder sind keine wertvolleren Menschen” genügt in der Regel um solche Leute zu einem cholerischen Anfall zu treiben *fg*
Muß ich mir merken, danke
.
Also wirklich, das war absolut eine Unverschämtheit, bei der ich wirklich vom Glauben abfalle.
Wie kann es sein, dass so ein Dialog heutzutage überhaupt noch möglich ist?
Also wenn das ein Handwerker ist, dann versteht er es wirklich nicht gut, sich zu repräsentieren-schließlich sollte ein Handwerker möglichst freundlich sein, denn er ist ja eigentlich immer auf Kundenfang
Bei FAZ.de habe ich auch mal so eine Schote lesen müssen, oder wars bei online-handwerker.de (?), egal, auf jeden Fall erstaunlich, was du dir da anhören musstest.