Perlenvorhänge für große Türen

Vorhänge aus einzelnen Schnüren, die mit Perlen oder ähnlichem bestückt sind gibt es wie Sand am Meer. Von billig bis moderat bepreist.

Diese Vorhänge sind recht elegant für den Schutz der Terrassentüre gegen hineinkommende Fliegen und andere Insekten.

Leider, leider gibt es diese Vorhänge nur in den üblichen, recht kleinen Größenabmessungen. Ich habe das ganze Internet durchsucht, und alle gefundenen Anbieter hatten auch in der größten Ausprägung nur zu kleine Angebote für unsere Terrassentür.

Zum Glück hat Jana die Morisi Bari GmbH aus der Schweiz gefunden.

Diese bieten auf ihrer Website einen Fliegenvorhang an, der auf meine Terrassentür passt.

Das Tolle an dem Vorhang ist, dass er sowohl in der Breite als auch in der Höhe flexibel kürzbar ist, und so sehr gut an alle Türen angepasst werden kann.

Der einzige Nachteil ist der Preis. 365 Euro habe ich für meinen Vorhang bezahlt, und das war noch nicht mal die teuerste Variante.

Keine Ahnung, ob der Preis tatsächlich gerechtfertigt ist (mein Eindruck ist: Nein), jedoch ist die Firma die einzige, die die von mir benötigten Dimensionen anbietet. So habe ich also in den saueren Apfel gebissen.

Die Montage ging einfach von Statten, es ist sowohl eine Über-Kopf-Montage als auch eine seitliche Montage möglich. Auch das Absägen auf meine benötigte Breite und das Kürzen der Perlenketten auf meine benötigte Höhe ging einfach.

Optisch sind die Perlen aus meiner Sicht jetzt nicht der absolute Brüller, jedoch mehr als ausreichend für meine Ansprüche. Und relativ zeitlos sind sie auch.

Alles in allem also eine klare Empfehlung von mir, falls Ihr Insektenvorhänge in „Übergrößen“ benötigt.

(Ich vermute, auf Anfrage macht die Firma auch Spezialgrößen; das System sah aus wie quasi beliebig dimensionierbare Meterware).

Geschirrtuch aufhängen

Dies ist ein Hass-Posting. Ich hasse, hasse, hasse es, wenn Geschirrtücher über Schrankgriffen oder Backofengriffen aufgehängt werden.

So z.B.:

Ich hasse es!

Der Sinn ist wohl, dass das Geschirrtuch dort gut trocknen kann oder die Griffe doch „ideal zum Aufhängen sind“.

So ein Quatsch!

Es ist unpraktisch, schwer zu benutzen, schwer wieder aufzuhängen.

Noch schlimmer ist obige Kombination, bei der jedes Öffnen und anschließende Schließen der darunterliegenden Schranktür mit einem eingeklemmten Geschirrtuch quittiert wird.

Lösung

Deshalb die Bitte an alle hier mitlesenden Hausfrauen und -männer, Geschirrtücher entweder an einen extra Haken zu hängen oder schlicht auf die Arbeitsplatte zu legen.

Danke!

Einmal oder zweimal zusperren?

Wenn möglich drehe ich den Schlüssel bei den Türen hier im Büro immer zwei mal herum.

Unsere Putzfrau macht das immer nur einmal.

Frage:

Ist es sicherer/unsicherer/genau so sicher, ein Schloss zweimal abzuschließen?

Meine Überlegungen:

  • Es könnte sicherer sein, weil der Schließbolzen tiefer in dem Türrahmen drin steckt.
  • Es könnte unsicherer sein, weil der Schließbolzen zwar tiefer in dem Türrahmen drin steckt, aber weniger tief in der Tür selbst. Ggf. ist das Schloss auch schwerer zurückzudrehen mit einem Dietrich.
  • Es könnte genau so sicher sein, weil die paar Zentimeter keinen Unterschied ausmachen.

Wie ist die korrekte Antwort?

Ich hasse Katzen!

Ich hasse Katzen

Hiermit möchte ich offiziell bekanntgeben, dass ich anscheinend der einzige Weblog-Autor auf der ganzen Welt bin, der keine Katzen besitzt, nie eine Katze besessen hat, sich nie eine Katze zulegen wird und auch sonst Katzen abgrundtief hasst.

So, jetzt ist es raus!

Hunde hingegen, ja Hunde sind die tollsten Tiere der Welt.

Alkohol

Als ich 15 war, war ich das erste mal so „ein Bisschen“ betrunken. Während einem Grillabend mit Eltern und deren Bekannten. Es war Wein, und er hat komisch geschmeckt, aber neue Erfahrungen, naja.

Dann habe ich, bis ich so 20-22 Jahre war, immer mal wieder bei Festen (die ich, wie meine Freunde wissen, eher sehr selten besuche), etwas zu viel getrunken. Als ich dann einmal nach einem halben Bier Auto gefahren bin, und erst danach gemerkt habe, dass ich was getrunken hatte, habe ich mir gesagt: „Nie wieder Alkohol!“ (wie gesagt, schon damals habe ich das eher selten gemacht).

Schon immer habe ich Alkohol eigentlich aus nicht erklärbaren Gründen getrunken: Er schmeckt mir überhaupt nicht, wenn ich was getrunken habe werde ich nervös und hippelig, und höre subjektiv schlechter. Der einzige Grund war wohl ein unterbewusster Gruppenzwang.

Seit dem (also so 10 bis 12 Jahre) kann ich wirklich an einer halben Hand abzählen, wie oft ich Alkohol getrunken habe. Und die Mengen waren jeweils homöopatisch. Die Gründe waren mal ein Versprechen dem Klaus Hannes gegenüber, ein anderes Mal ein Abend mit einem Mädel (hat aber nix genutzt ;-)).

Nachdem heute mal wieder Bekannte untereinander geredet haben wie gerne und in welchen (für mich) häufigen Intervallen sie Alkohol konsumieren, und ich dabei natürlich völlig abseits stand, da habe ich mich mal wieder gefragt:

Uwe, bist Du normal?

Es ist scheinbar völlig üblich, Alkohol zu konsumieren. Und somit völlig unüblich, keinen Alkohol zu konsumieren. Und außer zwei nicht repräsentativen Einzelfällen (M. und A.), kenne ich auch niemanden, der keinen Alkohol trinkt.

Ich weiß somit auch keine Antwort auf meine Frage, aber ich finde das alles schon recht seltsam.

(Ende der philosophischen Sonntagsgedanken, danke fürs Lesen)

Ängstliche Straßenlaternen

Prolog

Sicher kennt Ihr den Spaß von Jugendlichen, das „Straßenlaternenaustreten“, also mit dem Fuß gegen den Kasten unten schaltet die Lampe für eine gewisse Zeit aus. Natürlich habt Ihr so was nie selber gemacht, nur vom Hören-Sagen. Ich natürlich nicht.

Meine Erlebnisse

Folgendes beobachte ich seit ca. 5 Jahren in unregelmäßigen Abständen:

Wenn ich zu Fuß, per Fahrrad oder auch ab und an mit dem Auto an Straßenlaternen vorbeikomme, dann gehen die Lampen just in dem Moment aus, wenn ich daran vorbeikommen.

Also, es passiert nicht mit jeder Laterne und auch nicht jedes Mal wenn ich vorbeikomme, aber die Signifikanz ist deutlich zu hoch, um jedes Mal Zufall zu sein.

Glauben tut mir das natürlich keiner. Lachen mich alle aus, wie immer halt. Dem Jogi habe ich das während des Laufens mal erzählt, und natürlich hat er mich ausgelacht; jedoch genau 10 Sekunden später kamen wir an einer Laterne vorbei und die ging dann natürlich prompt aus. Der hat vielleicht dumm geschaut, der Jogi.

Erklärungsversuche

Anscheinend sind es nur bestimmte Arten von Laternen, die so auf mich reagieren. Ich glaube solche, die mit speziellen Lampen versehen sind (so mit Gasfüllung oder so) und solche, die eh’ schon ein bisschen einen Macken haben (z. B. Glühwendel kurz vor dem Durchbrennen). Bei solchen Laternen habe ich meist eine große Chance, dass eine davon ausgeht wenn ich vorbeikomme.

Also quasi “psychisch labile Laternen”.

Manchmal denke ich auch, dass mein Gemütszustand (gestresst, abgearbeitet, zornig, usw.) entsprechend sein muss, damit eine Lampe ausgeht. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung.

Epilog

Alles in allem also ein sehr seltsames Phänomen. Wenn Ihr mir auch nicht glaubt, so hoffe ich trotzdem, dass dieser Artikel zumindest etwas zu Eurer Erheiterung beigetragen hat.

Falls jemand ernsthafte Erklärungsversuche hat, bitte hier als Kommentar schreiben, ich bin sehr gespannt (und nein, “Uwe hat Halluzinationen” ist keine Erklärung).

Ergänzungen

2005-09-20, 5:15 Uhr, 2 °C, mit Rad an Laterne vor Eislinger Rathaus vorbei, Lampe aus, danach gleich wieder an.